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Velpke: Fusion mit Grasleben ist finanziell nicht sinnvoll

Samtgemeinde Velpke Velpke: Fusion mit Grasleben ist finanziell nicht sinnvoll

Velpke . Ein Zusammenschluss mit der Samtgemeinde Grasleben ist für die Samtgemeinde Velpke finanzwirtschaftlich nicht sinnvoll. So lautet das Ergebnis der Analyse, die Samtgemeindebürgermeister Hans Werner Schlichting gestern vorstellte.

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Die Samtgemeinden Velpke und Grasleben: Eine Fusion wäre nicht wirtschaftlich - höchstens als Einheitsgemeinde.

Quelle: Montage: Photowerk (arni)

Bei sieben Treffen von Graslebens Samtgemeindebürgermeister Gero Janze und Schlichting wurde dieses Ergebnis erarbeitet und einer Lenkungsgruppe beider Gemeinden vorgestellt.

Gemäß aktueller Finanzplanung würde die Samtgemeinde Velpke 2016 ein Minus von 857.300 Euro zu verzeichnen haben. Bei 12.318 Einwohnern ist das eine Belastung pro Einwohner von 69,60 Euro. Bei einem Zusammenschluss zu einer Samtgemeinde Velpke-Grasleben wachse das Gesamtminus bei dann 16.750 Einwohnern - unter Berücksichtigung aller möglichen Einsparungen - auf 1,9 Millionen Euro oder 78,53 Euro pro Einwohner. Zu viel für Schlichting.

„Wenn trotzdem eine politische Zusammenarbeit mit Grasleben gewünscht wird, geht das meiner Meinung nach nur als Einheitsgemeinde“, so Schlichting. Das würde den Zusammenschluss der fünf bislang eigenständigen Gemeinden Velpkes bedeuten. Über diese Frage soll der Samtgemeinderat am 28. Januar abstimmen.

Ungeachtet der Entscheidung ob mit oder ohne Grasleben, wird Schlichting die Verhandlungen mit Wolfsburg fortsetzen. Erste Gespräche mit Oberbürgermeister Klaus Mohrs zum Thema Eingemeindung sind gelaufen. Denkbar wäre es, Arbeits- und Lenkungsgruppen zu bilden. Auch die Option, Velpke in eine Einheitsgemeinde umzuwandeln, ist aktuell. „Möglicherweise ist das Zusammengehen mit Wolfsburg als Einheitsgemeinde einfacher zu verwirklichen“, so Schlichting.

iks

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