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Velpke: Bedenken gegen Wohnbebauung

Velpke Velpke: Bedenken gegen Wohnbebauung

Velpke. Das neue Baugebiet „Bergrehme Ost“ in Velpke war am Dienstagabend Thema im Rathaus: Henning Glaser von der Verwaltung stellte die geplante Änderung des Flächennutzungsplanes zwischen Ostring und Industriestraße der Öffentlichkeit vor.

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Rathaus Velpke: Viele Bürger informierten sich über den Flächennutzungsplan zum Baugebiet „Bergrehme Ost“ (kl. Foto).

Quelle: Imke Schulze (2)

Eigentlich eine einfache Sache: Von den 15,5 Hektar, die hier bisher zwar als Gewerbegebiet ausgeschrieben, aber nur wenig genutzt sind, sollen neun Hektar zu landwirtschaftlicher Fläche, 3,5 Hektar zu reiner Wohnbaufläche und drei Hektar - die direkt an das verbleibende Gewerbegebiet angrenzen - zur Mischfläche umgewidmet werden.

Viele Anwohner des Ostrings wollten sich generell über das Baugebiet informieren, doch Glaser betonte, dass das nicht Gegenstand der Veranstaltung war: „Hierzu wird es frühestens im September eine Informationsveranstaltung geben.“ Planerin Meike Klesen hob dennoch hervor, wie wichtig es bei so einem „ergebnisoffenen“ Verfahren sei, Bürger zu informieren - denn es ist noch nicht entschieden, ob die Fläche wirklich als Baufläche geeignet ist.

Genau das zweifeln die Anwohner an, denn in den 70er Jahren befand sich dort eine Mülldeponie. Untersuchungen ergaben, dass das Wasser belastet ist, der Boden aber nicht (WAZ berichtete). Die Anwesenden zogen die Untersuchungen jedoch in Zweifel.

Heidi Krämer glaubt zudem mit Blick auf eine Karte von 1756, dass der Untergrund dort moorig sein könnte. Abgeladene Schutt-Abfälle seien dort nach rund zwei Wochen stets versackt. Reiner Griesemann ist dafür, dass dort eine Baulücke geschlossen würde, betonte aber: „Wir sind es den Neubürgern schuldig, dass sie wissen, was da mal war.“

iks

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