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Velpke: Bau von Sozialwohnungen stößt auf Widerstand

Neubauprojekt in der Samtgemeinde Velpke: Bau von Sozialwohnungen stößt auf Widerstand

Aus Sicht von Anwohner Klaus Gritzke passen die nahe der Gauß-Schule geplanten zweigeschossigen Sozialwohnungen nicht in das bauliche Gesamtbild. Seine Einschätzung stützt er auf einen im Vorfeld abgelehnten Bauantrag. Nun macht er sich dafür stark, dass die Politik nicht durch einen neuen Bebauungsplan den Weg für das Projekt freimacht.

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Kritik am Bau von Sozialwohnungen: Klaus Gritzke sammelt aktuell Unterschriften, um das Projekt zu stoppen.
 

Quelle: Britta Schulze

Velpke. „Ich habe nichts gegen die Sozialwohnungen“, stellt der 67-Jährige, der bereits 15 Unterschriften von Nachbarn gegen den möglichen Neubau gesammelt und bei der Gemeinde Velpke eingereicht hat, klar. Was ihn stört, ist die geplante Zweigeschossigkeit des Neubaus im Unterschied zu den Häusern ringsherum in eingeschossiger Bauweise.

In einem Brief an die Mitglieder des zuständigen Bauausschusses verweist er auf die Ablehnung eines vorangegangenen Bauantrages durch den Landkreis Helmstedt: „Die Prüfung hat ergeben, dass das geplante Wohngebäude sich mit zwei Vollgeschossen nicht gemäß Paragraph 34, Absatz 1, Baugesetzbuch in die Umgebung einfügen würde.“ Daraus ergibt sich für Gritzke die Frage, weshalb die Politik trotz dieser Ablehnung durch Aufstellung eines Bebauungsplans dennoch über das Vorhaben entscheiden könne. Mit Blick auf zehn Mietparteien befürchtet er außerdem eine Zunahme von Autoverkehr.

Ein weiterer Punkt: „Ich hätte mir gewünscht, dass die Politik früher mit uns Anliegern spricht“, so Klaus Gritzke. Bei einer Infoveranstaltung im Juni hätte er sich „wie vor vollendete Tatsachen gestellt gefühlt“. Außerdem würde der Bau der Sozialwohnungen an der geplanten Stelle mögliche spätere Erweiterungen für den Kindergarten einschränken. Als alternative Standorte für die Wohnungen bringt er das Neubaugebiet Hasenberg und den Bereich östlich des Seniorenzentrums ins Spiel. „Es wäre wie eine Ohrfeige, wenn die Politik allen Einwänden zum Trotz mit der Erstellung eines neuen Bebauungsplanes alle Bedenken ignorieren würde“, so Gritzke. In diesem Fall wäre er bereit, „alle rechtlichen Möglichkeiten zu nutzen“. Der Bauausschuss befasst sich am kommenden Montag um 18 Uhr im Rathaus mit dem Thema.

Von Jörn Graue

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