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Velpke: Absage vom Innenminister für Fusion mit Wolfsburg

Velpke Velpke: Absage vom Innenminister für Fusion mit Wolfsburg

Velpke . Eine Eingemeindung von Velpke und Königslutter nach Wolfsburg ist nicht möglich, weil der Rest-Landkreis Helmstedt dadurch geschwächt würde. Das ist laut Velpkes Samtgemeindebürgermeister Hans Werner Schlichting die Aussage von Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius.

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Rathäuser von Velpke und Wolfsburg (r.): Eine Fusion ist zurzeit nicht möglich.

Quelle: Fotos: Archiv

Diese klare Absage erteilte Pistorius laut Schlichting jetzt bei einem Treffen Helmstedter Politiker mit dem Innenminister in Hannover. Der Hintergrund: „Das wäre verfassungsrechtlich nicht konform“, so Schlichting.

Nun bedeutet dies nicht, dass die vom Velpker Samtgemeinderat gefasste Absicht, Fusionsgespräche mit Wolfsburg zu führen, hinfällig ist, so Schlichting: „Es sind andere Konstellationen möglich.“

Etwa die, dass sich die Landkreise Helmstedt und Wolfenbüttel auf einen Zusammenschluss ohne Velpke und Königslutter einigen: „Der neue Landkreis wäre groß genug und könnte die Abspaltung verkraften.“ Das bestätigte Innenminister Pistorius gestern im Landtag nach einer mündlichen Anfrage.

Auch die Absicht, die Samtgemeinde Velpke zur Einheitsgemeinde zu formen, gelte zudem als Fusionsverhandlung. Insofern sei es dem Samtgemeinderat nach der Wahl Schlichtings zum Ersten Kreisrat in Helmstedt (Wechsel offenbar zum 20. August) immer noch möglich, zu beschließen, dass Schlichtings Nachfolger nicht wie eigentlich üblich von den Bürgern gewählt werden muss - Fusionsverhandlungen sind die gesetzliche Voraussetzung für diese Entscheidung.

mbb

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