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Umweltausschuss für den Autohof

Lehre Umweltausschuss für den Autohof

Lehre . Nach dem Bauausschuss sprach sich Donnerstagabend auch der Umweltausschuss der Gemeinde Lehre dafür aus, dem Investor „Tank und Rast“ für den neuen Rasthof in Wendhausen noch eine Chance zu geben. Außerdem sorgte die Ausgleichsmaßnahme für das Baugebiet „Vordere Westerberg“ in Flechtorf für Diskussionen.

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Der Autohof in Wendhausen: Nur wenige Meter weiter ist seit 2009 ein zweiter Rasthof geplant, der jetzt im Umweltausschuss Thema war.

Quelle: Roland Hermstein (Archiv)

Bei dem Autohof, der auch nach vier Jahren Planung noch immer nicht zur Umsetzung gekommen ist (WAZ berichtete), war lediglich Michael Fitzke (UWG) dafür, dem Ganzen ein Ende zu setzen, die Verträge zu kündigen und die Fläche zu rekultivieren. „Wir waren von Anfang an gegen den Rasthof, er sorgt nur für mehr Verkehr und bringt kaum Gewerbesteuer und Arbeitsplätze“, argumentierte er, konnte sich gegen den restlichen Ausschuss jedoch nicht durchsetzen.

„Auch mir widerstrebt es innerlich nach dem vielen Hin und Her“, so Ausschussvorsitzender Jürgen Kirchmann (CDU). Dennoch sei es übereilt, den Planungen jetzt ein Ende zu setzen. Das fand auch Burkhard Beese (CDU). Doch einen Wunsch hatte er: „Vielleicht wäre es möglich, eine direkte Anbindung an die Autobahn zu realisieren.“ Ob das machbar ist, sei aber noch unklar, so André Schulz vom Bauamt.

Beim Baugebiet „Vordere Westerberg“ bezweifelte Fitzke, dass Flechtorf auf einen Schlag 60 Bauplätze benötige, für noch mehr Diskussionen sorgte jedoch die geplante Ausgleichsmaßnahme: Im Zuge der Umgestaltung des Schunterwehrs will die Gemeinde hier eine Brücke bauen. „Ist das nicht eigentlich eher ein Eingriff in die Natur statt ein Ausgleich?“, fragte Beese. Bürgervertreter Christian Troch bezweifelte auch, dass Jäger und Landwirte damit einverstanden seien. „Beides wird das weitere Verfahren klären“, betonte Schulz. Letztlich war der Ausschuss mit einer Gegenstimme von Fitzke für die Pläne.

kau

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