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Umwelt-Stiftung übernimmt das „Beienroder Holz“

Lehre Umwelt-Stiftung übernimmt das „Beienroder Holz“

Lehre. Das Beienroder Holz wird der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) übertragen. Im Umweltausschuss Lehre stellte Dr. Heinz-Otto Denstorf Montagabend vor, welche Pläne die Stiftung mit dem Wald hat.

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Das Beienroder Holz: Eine Stiftung übernimmt rund 170 Hektar des Waldes, die Bunker sollen größtenteils erhalten bleiben.

Quelle: Photowerk (Archiv)

Die Fläche ist 168 Hektar groß und liegt im hinteren Bereich der Muna. Bereits seit einem Jahr kümmert sich die Stiftung zusammen mit der Bundesforst um den Wald, die offizielle Übertragung läuft noch. „Unser oberstes Ziel ist die natürliche Entwicklung des alten Baumbestands“, betont Denstorf. Überwiegend handele es sich hierbei um totholzreiche Sternmieren, Hainbuchen und Stieleichen. „Da brummt keine Motorsäge mehr“, betont Denstorf. Auch durch Wind oder Schnee umgestürzte Bäume werden künftig nicht mehr aufgearbeitet.

Etwas zu tun gibt es allerdings dennoch. Denn vereinzelt finde sich auch Nadelholz. „Dieses soll in naturnahe Laubwälder umgebaut werden“, so Denstorf. Jagden seien lediglich im Intervall von September bis Dezember geplant, um dem „Lebensraum angepasste Wildbestände“ zu erreichen und zu erhalten. Größtenteils sollen auch die über 20 Bunker in dem Waldstück erhalten bleiben - als Lebensraum vieler Fledermäuse.

„Eine Herzensangelegenheit ist uns auch die Umweltbildung“, berichtet Denstorf und traf damit ins Schwarze. „Wir haben die Hoffnung, dass hier etwas ganz Wunderbares entsteht“, so Marc Böhles (UWG). „Ein Lehrpfad für Schüler wäre toll“, meinte Jens Hoppe (SPD) und Edelgard Hahn (SPD) ergänzt: „Schön wäre es, wenn der Wald auch für andere Interessierte begehbar wäre.“ Denstorf versprach, dafür mit der Gemeinde in Kontakt zu bleiben.

kau

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