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Turnhalle wird nächste Notunterkunft

Groß Brunsrode Turnhalle wird nächste Notunterkunft

Groß Brunsrode. Bis Ende des Jahres wird die Gemeinde wohl keine weiteren Notunterkünfte für Flüchtlinge zur Verfügung stellen müssen. Das gab Gemeindebürgermeister Klaus Westphal am Mittwochabend bei einer Informationsveranstaltung für Bürger vor vielen Zuhörern in Groß Brunsrode bekannt.

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Bürgerversammlung in Groß Brunsrode: Die Gemeinde informierte in der Turnhalle über die Unterbringung von Flüchtlingen.

Quelle: Gero Gerewitz

Fest stehe aber, dass die nächste Notunterkunft in der Turnhalle in Groß Brunsrode eingerichtet würde. Vorsorglich informierte die Gemeinde deshalb schon jetzt über mögliche Einschränkungen. Denn im Fall der Fälle müsse alles ganz schnell gehen. So wie zuletzt in Beienrode: Lediglich 48 Stunden blieben für die Vorbereitung. „In der Beienroder Turnhalle leben seitdem 50 Flüchtlinge, darunter 22 Kinder“, berichtete Westphal.

Das könnte nächstes Jahr auch auf Groß Brunsrode zukommen. Vor allem der Sportverein fürchtet die Einschränkungen. „Warum nutzen Sie dafür nicht die viel weniger ausgebuchte Börnekenhalle?“, fragte SVB-Vorsitzender Lothar Bremer. Westphal erklärte: „Die Duschen in der Börnekenhalle müssten für diesen Zweck erst hergerichtet werden.“ Doch nach der Turnhalle in Brunsrode sei auch die Veranstaltungshalle in Lehre eine Option zur Unterbringung von Flüchtlingen. Sanierungsmaßnahmen laufen bereits. Unterstützer gibt es in Brunsrode schon jetzt: Ein Helferkreis um Ortsbürgermeisterin Kerstin Jäger kündigte an, die Hilfe koordinieren zu wollen.

Nach wie vor sucht die Verwaltung aber auch Unterkünfte für Flüchtlinge, die sich bereits im Asylverfahren befinden. In diesem Jahr erwartet die Gemeinde noch 68 Asylbewerber. Sie sollen zunächst in Containern in Essenrode und privaten Wohnungen untergebracht werden.

kau

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