Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Turnhalle als Asylheim? Sorge beim TuS

Lehre-Beienrode Turnhalle als Asylheim? Sorge beim TuS

Beienrode. Wird die Turnhalle des TuS Beienrode zur dauerhaften Asylunterkunft für Flüchtlinge? Der Verein hat in der Sache einen Anwalt eingeschaltet. Das war das beherrschende Thema bei der Jahreshauptversammlung des Vereins.

Voriger Artikel
Rümmer: Bochannek bleibt Ortsbrandmeister
Nächster Artikel
Neuapostolische Kirche feierte ihr Jubiläum

TuS Beienrode: Mitglieder sorgen sich um die Zukunft der Sporthalle.

Quelle: Sebastian Bisch

Rückblick: Im November erhielt der TuS die Botschaft, dass die Turnhalle kurzfristig als Notunterkunft für Flüchtlinge gebraucht wird. Die Sparten kamen zwar in anderen Hallen unter. Doch es gab viele Probleme, oft mussten Trainingstermine ausfallen. „Außerdem war es schwierig, den Kontakt zu den örtlich verteilten Sparten zu halten, das Gesamtkonstrukt entglitt uns langsam“, so TuS-Vorsitzender Olaf Thies.

Letzte Woche überbrachte der Erste Kreisrat Hans Werner Schlichtung die Botschaft, dass die Halle wieder frei wird. Seitdem können die Sportler sie wieder nutzen. Aber: Laut Thies spiele die Gemeinde mit dem Gedanken, die Halle als dauerhafte Flüchtlingsunterkunft zu nutzen.

Auch Gemeindebürgermeister Klaus Westphal schließe eine Umwidmung der Halle in eine Asylbewerberunterkunft angesichts der hohen Zuweisungen nicht aus. Ob es tatsächlich so kommt, ist unklar. Bislang versuchen Gemeinde und Landkreis alles, um ausreichend Wohnraum zu schaffen. Das hatte auch Kreisrat Hans Werner Schlichting bei seinem Besuch in Beienrode betont.

Trotzdem: Der TuS nahm sich jetzt einen Anwalt, „um die Interessen der Mitglieder so gut wie möglich zu vertreten“. „Die kurzfristige Hilfe für Flüchtlinge war kein Thema, aber die Halle als ein Wohnheim für Asylbewerber, das geht irgendwie zu weit“, sagt Carmen Wenk vom Vorstand. Denn so würde der Verein noch mehr Mitglieder verlieren. Schon in den vergangenen anderthalb Jahren verließen rund 60 Mitglieder den TuS, der Verein rutschte das erste Mal unter die 300er Marke...

kau

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Velpke/Lehre

Hier lesen Sie die Sonderveröffentlichungen von AZ und WAZ zu vielen interessanten Themen. mehr

Borth im Radio - der wöchentliche Talk mit WAZ-Chefredakteur Dirk Borth auf radio21

Dirk Borth, der Chefredakteur der Wolfsburger Allgemeinen ist jetzt jeden Freitag um 16.30 Uhr bei Radio21 zu hören. "Borth im Radio" - aktuelle Kommentare aus der Region. mehr

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr

Wolfsburg: Spektakulärer Sonnenuntergang