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Velpke/Lehre Turmsanierung geht dem Ende zu
Wolfsburg Velpke/Lehre Turmsanierung geht dem Ende zu
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00:26 20.05.2018
Kurz vor dem Abschluss: Pastor Jonas Stark freut sich, dass die Sanierung des Kirchturms in Lehre fast abgeschlossen ist. Nur das Glockengeläut braucht noch ein paar Wochen länger. Quelle: Britta Schulze
Lehre

Die Sanierung des Kirchturms in Lehre ist fast geschafft, zum Schluss kommt die Bekrönung: Am Donnerstag, 24. Mai, ab 15 Uhr trifft sich die Gemeinde auf der Wiese vor der Kirche zum Heiligen Kreuz, um zu feiern. „Ich bin wirklich erleichtert, dass wir im Großen und Ganzen im Zeitrahmen geblieben sind“, sagt Pastor Jonas Stark. Nur aufs Glockengeläut müssen die Bürger noch einige Wochen länger verzichten.

Bei einer Glocke zerbrach beim Rücktransport die Aufhängung

Grund ist ein Transportschaden: Die kleinste und wertvollste von drei Glocken stammt aus dem Mittelalter und sollte während der Bauarbeiten restauriert werden – sie konnte ja sowieso nicht läuten, während der Glockenstuhl und das Dach erneuert wurden. Beim Rücktransport aber zerbrach die Aufhängung. Die zuständige Firma muss jetzt den Schaden zahlen. Und die Reparatur ist nicht ganz unkompliziert: Es soll so viel Originalmaterial wie möglich verwendet werden, um den Denkmalwert nicht noch weiter zu schmälern.Die beiden größeren Glocken stammen übrigens aus dem 17. Jahrhundert und aus dem Jahr 1961.

Die Gesamtkosten dürften deutlich mehr als 500.000 Euro betragen

Apropos Kosten: Die sind insgesamt dann doch höher als geplant. 480.000 Euro waren veranschlagt, tatsächlich dürften nach der Endabrechnung deutlich mehr als 500.000 Euro fällig werden. Denkmalpflege, Landeskirche und die Gemeinde – sie alle müssen also etwas drauf legen. „Bei einigen Maßnahmen hatten wir gar keine Wahl. Wir werden es im Haushalt merken“, seufzt Pfarrer Stark, der noch einmal alle Bürgern für ihre beispielhafte Spendenbereitschaft dankt. Fast 40.000 Euro hatte die Gemeinde gesammelt, bevor die Sanierung startete. „Der ganze Ort fieberte mit – auch die, die sonst nicht viel mit der Kirche zu tun haben“, so Stark.

Historisches Zifferblatt hinter der Turmuhr entdeckt

Aber bei allen Sorgen um Putz, Sockel, Dach oder Tragwerk gab es auch eine schöne Überraschung: Hinter der Turmuhr entdeckten die Arbeiter ein historisches Ziffernblatt, das vermutlich aus dem 17. Jahrhundert stammt. „Wir werden es im Turm ausstellen, der ja bald auch wieder begehbar ist“, so Stark. Und im Gottesdienst am Pfingstsonntag verraten die Kirchenvorstands-Mitglieder, was sie ihrerseits in der Kuppel als Zeitzeugnis hinterlassen wollen.

Von Andrea Müller-Kudelka

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