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Tobias Krack baut seinen Golf 2 zum GTI-Jäger um

Schönster Volkswagen Tobias Krack baut seinen Golf 2 zum GTI-Jäger um

Wenn diese coolen Felgen mit flachen Sportreifen nicht wären, könnte man den Golf 2 von Tobias Krack glatt für einen Langeweiler halten. Doch das dezente Erscheinungsbild trügt: Der tiefergelegte Zweier hat es fett unter der Haube – und hat schon so manchem modernen GTI-Piloten die Röte der Verzweiflung ins Gesicht getrieben.

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180 PS schlummern unter der Haube: In seinem Golf 2 hat Tobias Krack einen VR6-Motor verbaut.
 

Quelle: privat

Velpke.  Wobei Tobias Krack – den seine Freunde und Kollegen übrigens „Turbo“ nennen – genau diesen Effekt so liebt: „Er sieht bewusst aus wie ein normaler Golf 2 CL mit 1,3 Liter-Motor“, sagt der 27-jährige Velpker verschmitzt grinsend. Zumal vorne auf dem Kühlergrill „Diesel“ steht. Dann öffnet er die blaue Motorhaube: „Wir haben einen VR6-Motor aus einem 1994er Golf III verbaut.“ Das Sechszylinderaggregat leistet rund 180 PS – in einem Auto, das keine 1000 Kilogramm wiegt. „250 km/h schafft er locker“, betont Krack. Um so viel Kraft auf die Straße zu bringen, wurde der Golf rund fünf Zentimeter tiefer gelegt. Außerdem „optimierte“ der Volkswagen-Elektriker die Motorsteuerung, verbaute Bremsen aus dem Golf III und einen Sportschalldämpfer, ersetzte die originalen Sitze durch Sportsitze, tauschte den Armaturenhalter gegen die Lederversion späterer Golf und baute ein so genanntes „Spucknapflenkrad“ an. „Außerdem habe ich Zierleisten, Stoßfänger und Spiegel lackieren lassen“, berichtet Krack. Auf Hochglanz und Blingbling hat er verzichtet: „Ich will ihn ja fahren und Spaß haben dabei“, betont er lachend.

Tobias Krack ist stolz auf seinen getunten Wagen

Tobias Krack ist stolz auf seinen getunten Wagen: „Wir haben einen VR6-Motor aus einem 1994er Golf III verbaut.“

Quelle: Britta Schulze

Auf der Straße liegt der Sport-Golf wie das sprichwörtliche Brett, er fährt sich wie ein Highspeed-Kart auf der Rennstrecke. Bei dieser – quasi nicht vorhandenen Federung – werden längere Etappen auf holprigen Straßen zur Tortur. „Egal, ich fahre trotzdem zum Wörthersee-Treffen“, schmunzelt Tobias Krack. „1000 Kilometer hin, 1000 Kilometer zurück.“ Aktuell überlegt der Sportwagen-Fan, ob er noch Kompressor oder Turbolader einbauen soll. Wobei bereits ein Scirocco 2 in seiner Schrauberwerkstatt auf Zuwendung wartet. Aber das ist eine andere Geschichte...

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Von Carsten Bischof

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