Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 3 ° wolkig

Navigation:
Tierschutz fordert Kastrationspflicht für Katzen

Zahl der wildlebenden Tiere nimmt zu Tierschutz fordert Kastrationspflicht für Katzen

Der Verein Tierschutz Lehre kümmert sich um in Not geratene Tiere. Ein besonderes Augenmerk gilt freilebenden Katzen. Da es in der Gemeinde Lehre bislang keine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für die Stubentiger gibt, steigt deren Zahl.

Voriger Artikel
Glätteunfall: Zwei Schwerverletzte in Groß Brunsrode
Nächster Artikel
Kreis Helmstedt plant Internet-Breitbandausbau

Hilfe für Mimi und Co.: Dagmar Klages (links) und Brigitte Babic vom Verein Tierschutz Lehre helfen derzeit vor allem Katzen, die in ehrenamtlichen Pflegestellen betreut werden.

Quelle: Britta Schulze

Lehre. Die Folge sind aus Sicht des Vereins zunehmende Krankheiten, die vor allem den Tieren selbst schaden.Vereinsvorsitzende Brigitte Babic möchte Katzenbesitzer stärker in die Pflicht nehmen: „Jeder ist für sein Tier selbst verantwortlich und es kann nicht sein, dass die Allgemeinheit für die Kastration von Katzen aufkommen muss.“ Regelmäßig bietet der Verein entsprechende Kastrationen an, die der Tierschutz aus eigener Tasche finanziert. „Einige Landwirte beispielsweise arbeiten gut mit uns zusammen“, sieht die 63-Jährige auch positive Entwicklungen. Ihr liegt das Wohl der Katzen am Herzen: Wenn ständig neue Junge dazukommen, steigt die Gefahr von Krankheiten. „Häufig sind die Tiere verwurmt, schnell entsteht eine Kette ohne Ende.“

Für die Einführung einer gemeindeweiten Kastrationspflicht von Katzen sind die Chancen derzeit gering: „Der Gemeindeverwaltung liegt ein einstimmiger Beschluss des Verwaltungsausschusses aus dem Jahr 2015 vor. Dieser besagt, dass eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht aktuell nicht sinnvoll ist“, sagt der Verwaltungsvorstand und allgemeine Vertreter des Bürgermeisters, Tobias Breske. In der Vergangenheit sei die Einführung einer solchen Pflicht daran gescheitert, dass deren Einhaltung faktisch nicht kontrolliert werden könne.

Fünf etwa vier Monate alte Jungkatzen und eine zweijährige Katze hat Brigitte Babic derzeit in Pflege. Der Verein sucht dringend weitere Pflegestellen für Katzen. Interessierte erreichen Brigitte Babic unter Telefon 0157/88292890.

joe

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Velpke/Lehre

Themenwoche "Sicherheit": Auf dieser Seite haben wir alle relevanten Artikel mit dem Schwerpunkt Wolfsburg für Sie zusammengefasst. mehr