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Tierquälerei: Zwei Kornnattern sterben

Lehre Tierquälerei: Zwei Kornnattern sterben

Lehre . „Wir Tierschützer sind entsetzt“, sagt Brigitte Babic, Vorsitzende des Tierschutzvereins Lehre. Ein Mieter in der Eitelbrotstraße in Lehre verschwand – und ließ sechs Kornnattern und einen Gecko unbetreut zurück. Zwei der Schlangen starben qualvoll.

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Lehre: Ein Bewohner ließ hier seine Kornnattern (Foto) und einen Gecko im Stich – zwei Tiere starben.

Quelle: Foto: Tierschutz Lehre

Ein Mitbewohner entdeckte die unversorgten Schlangen etwa vier Wochen nach dem Verschwinden des Mannes – und alarmierte den Tierschutzverein. Vorsitzende Brigitte Babic sah nach den Tieren – eine Schlange war inzwischen verstorben. „Wahrscheinlich verhungert“, vermutet Babic – und alarmierte das Veterinäramt. Eine Mitarbeiterin sah sich die Tiere an und willigte ein, dass ein befreundeter Reptilienhalter die Schlangen in seine Obhut nehmen darf.

Doch noch bevor dieser die Kornnattern abholen konnte, verendete ein weiteres Tier. „Es hatte sich in einem Klebeband verheddert – ein Mitbewohner erschlug das Tier daraufhin“, berichtet Babic, die noch einmal nach den Tieren sah. Sie hatte gehofft, dass die Mitarbeiterin die Reptilien nach Leiferde ins Artenschutzzentrum bringt.

„Inzwischen sind die Tiere bei dem Reptilienhalter untergekommen und werden dort versorgt“, betont Veterinär Dr. Jürgen Grötzschel. Die toten Tiere würden untersucht und der Fall strafrechtlich verfolgt. Denn es sei anzunehmen, dass der Halter durch sein Verhalten den Tod der Tiere in Kauf genommen hat. Ein Bußgeld erwartet den Halter auf jeden Fall – es sei denn, er kann die Notwendigkeit seines Verhaltens nachweisen.

kau

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