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Tierpark Essehof: Die Tiere toben im Schnee

Essehof Tierpark Essehof: Die Tiere toben im Schnee

Essehof. Im Tierpark Essehof leben Tiere aus aller Welt. Nicht alle lieben Temperaturen unter null Grad und Schnee. Doch der Tierpark ist gewappnet: Mehr Stroh, Fußbodenheizung und Rotlichtlampen - den Tieren dort fehlt es an nichts.

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Mögen den Schnee: Der Emu ist auch kalte Temperaturen gewöhnt.

Quelle: Manfred Hensel

„Die meisten Tiere kommen mit den kalten Temperaturen gut zurecht“, sagt Tierpfleger Werner Kolitsch. Selbst afrikanische Tiere, die wärmere Gefilde gewohnt sind, passen sich schnell an. „Sie leben schließlich seit vielen Generationen hier, sind mit winterlichen Temperaturen aufgewachsen“, so Kolitsch. Dennoch gibt es je nach Tierart natürlich Unterschiede. So bleiben die Erdmännchen bei der Kälte lieber in ihrem Bau, während die Nutrias sogar ins Wasser gehen, wenn die Tierpfleger es von der dicken Eisschicht befreien. Der Waschbär bereitet sich ebenso wie das Stinktier schon im Herbst auf den Winter vor, futtert sich eine schützende Fettschicht an, so kann er es bei Minusgraden ganz entspannt angehen lassen. Tiere wie die Alpakas sind bestens gerüstet für den Winter, sie tragen ihren wärmenden Mantel immer bei sich. Selbst das Alpaka-Fohlen Olli liebt es, im Schnee zu toben. Ähnlich geht es den erst im Dezember geborenen Lämmern. Nur Schnee oder Regen mögen sie nicht.

Die meisten Tiere können in den kalten Monaten selbst entscheiden, ob sie sich im Stall unter den Rotlichtlampen zusammenkuscheln oder trotz Schnee im Freien toben. Nicht winterhart sind allerdings die afrikanischen Zwergflamingos. Ihnen helfen die Tierpfleger mit Fußbodenheizung und einer zusätzlichen Heizung, die die Luft erwärmt. Auch bei Ibis oder Marabu drohen Erfrierungserscheinungen, wenn sie bei Minusgraden länger im Freien bleiben würden. Lange im Schnee halten es auch die Affen nicht aus: Bei Pavianen sind die Schwänze besonders kälteempfindlich, bei den Kapuziner-Äffchen die Füße.

Wichtigste Aufgabe der Tierpfleger im Winter: Die Wasserzufuhr sicherzustellen und vor allem beim Strauß, der eigentlich keine Probleme mit der Kälte hat, glatte Stellen zu vermeiden. „Sie rutschen sonst schnell aus und können sich die Knochen brechen“, weiß Kolitsch.

kau

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