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Testweise: Flachere Borde für den Windmühlenberg

Velpke Testweise: Flachere Borde für den Windmühlenberg

Velpke. „Ein Stein, mit dem wir nicht zu Rande kommen“: So brachte Gemeindedirektor Hans Werner Schlichting jetzt bei der Zusammenkunft der Anlieger am Windmühlenberg das Dilemma mit den an den Grundstückseinfahrten eingebauten Schrägborden auf den Punkt.

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Ortsbegehung: Vertreter aus Politik und Verwaltung sahen sich gemeinsam mit Anliegern die Schrägborde an den Einfahrten an. Sie müssen jetzt durch flachere Borde ersetzt werden.

Quelle: Foto: Schulze

Rund 20 Betroffene waren vor Ort.

Das Problem: Die Schrägborde sind zu steil. Einige Anwohner kommen seit der Erneuerung ihrer Straße mit ihren Autos nicht von ihren Grundstücken, ohne am Bordstein aufzusetzen (WAZ berichtete). Nachdem zuletzt auch ein Abschleifen der Schräge nicht den gewünschten Erfolg brachte, einigte man sich jetzt auf den zweiten Vorschlag von Planer Stefan Weinkopf, testweise an einer Einfahrt flachere Borde einzubauen. Möglichst schon im Januar, wenn die Wetterlage es zulässt.

„Sollte das auch nicht funktionieren, verstehe ich die Welt nicht mehr“, betonte Weinkopf. Zur Veranschaulichung hatte er sogar ein Probeexemplar dabei. Im schlimmsten Fall müsste die Gemeinde den 130 Meter langen Fußweg an den fünf Einfahrten doch mit abgesenkten Rundborden versehen. Viele der Anwohner würden dies sehr begrüßen. Die Mitglieder des Bauausschusses hatten sich allerdings bewusst für die Schrägborde entschieden, weil so der zwei Meter breite Fußweg nicht ständig abgesenkt und wieder erhöht werden muss.

Wer für das Dilemma haftet, Hersteller, Planer oder Bauherr, ist noch nicht raus, die Gemeinde hat diesbezüglich einen Anwalt eingeschaltet. Eins ist klar: Auf die Anwohner kommen keine zusätzlichen Kosten zu, auch Schäden an den Autos übernimmt die Gemeinde.

iks

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