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Straßenbau teurer, Gemeinde spart

Grafhorst Straßenbau teurer, Gemeinde spart

Grafhorst. Es klingt paradox: Die Gemeinde Grafhorst zahlt 3000 Euro weniger für eine Baumaßnahme, wenn sie sie teurer macht. Der Bauausschuss brachte diese Maßnahme am Montag auf den Weg.

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Grünen Aue in Grafhorst: Einige Bäume wurden bereits gefällt, sieben weitere sollen nun folgen und im Herbst durch sieben kleinere Bäume ersetzt werden.

Quelle: Foto: Archiv

Den Hintergrund erläuterte Bauamtsleiter Henning Glaser: Wenn die Gemeinde nur die Kirchstraße und den Gehweg zwischen Kirche und Aller erneuert, liegen die Kosten unter der Grenze von 44.000 Euro, ab der das Land Baumaßnahmen fördert. Wenn aber auch der andere Seitenstreifen befestigt wird, steigen die Kosten von 23.785 Euro auf 54.800 Euro, von denen die Gemeinde dann nur 20.800 Euro tagen muss: „Wir zahlen 3000 Euro weniger, bekommen aber 430 Meter Seitenstreifen neu befestigt“, so Glaser. Der stellvertretende Ausschuss-Vorsitzender Walter Salge (SPD) betonte: „Es werden keine Anlieger zu Kosten herangezogen.“

Weitere Themen:

- Grüne Aue: Weitere sieben Bäume werden gefällt, weil sie zu groß sind. Im Herbst werden sie durch sieben kleinere Bäume ersetzt.

- Baugebiet „In den Morgen II“: Der Landkreis Helmstedt hatte die Gemeinde aufgefordert zu überprüfen, ob es alternative Bauflächen im Ort gibt. „Wir konnten nachweisen, dass in Grafhorst keine zur Verfügung stehen“, so Glaser. Ein Problem stelle zwar die Entsorgung von Regenwasser da, die Verwaltung könne aber zusichern, dass das zu lösen ist.

- Sabine Kluwe (SPD) erinnerte daran, dass die Verwaltung für das Buswartehaus in der Ortsmitte einen neuen Standort ermitteln muss. Hintergrund: Das Häuschen steht auf einem Privatgrundstück. „Der Vertrag läuft im Sommer aus“, so Peter Banas, stellvertretender Gemeindedirektor.

mbb

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