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Storchenkind war völlig unterernährt

Velpke Storchenkind war völlig unterernährt

Velpke. Der Storchenbeauftragte Georg Fiedler beringte gestern den Storchennachwuchs in der Samtgemeinde Velpke. Ein Storchenjunges musste nach Leiferde ins Artenschutzzentrum gebracht werden.

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Storchenaktion in der Samtgemeinde Velpke: Georg Fiedler beringte die Jungestörche – und fand eines der Jungtiere völlig unterernährt vor.

Quelle: Foto: Schulze

Mit einem Hubwagen fuhren LSW-Mitarbeiter Georg Fiedler direkt an die Nester. In Velpke sind drei gesunde Junge geschlüpft, in Grafhorst zwei. Die größten und kräftigsten drei Jungen beringte Fiedler in Meinkot, eins in Bahrdorf.

Ein trauriges Bild erwartete ihn in dem Wahrstedter Nest. Neben zwei unausgebrüteten Eiern lag ein unterernährtes Storchenkind mit einem deformierten, überkreuz gewachsenen Schnabel. Er brachte es ins Artenschutzzentrum nach Leiferde.

„Vielleicht kann dem Kleinen durch Schienen des Schnabels noch geholfen werden“, hofft er. „In freier Wildbahn hätte es nicht überlebt.“ Schon 2007, in seinem ersten Jahr als Beauftragter in der Samtgemeinde, hatte er den gleichen Fall in Wahrstedt.
Dass Meinkot die kräftigsten Störche hat, wundert Fiedler nicht. Weil das Storchenweibchen beringt ist, erkennt er es wieder: „Das Weibchen kommt schon seit Jahren nach Meinkot. Es kennt die Futterplätze hier.“

Bei der Beringungsaktion hat er gemeinsam mit einem LSW-Mitarbeiter auch gleich durch die Storche verdreckte Dachrinnen gesäubert und in Grafhorst musste das Nest etwas verkleinert werden, damit es im Winter kein Feuer fängt. Denn der Schornstein des Pfarrhauses ist noch in Gebrauch.

iks

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