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Schuss ins Wohnzimmer: Polizei schließt Fall ab

Papenrode Schuss ins Wohnzimmer: Polizei schließt Fall ab

Papenrode. Die Ermittlungen zu dem fehlgeleiteten Geschoss, das in Papenrode ein Fenster durchschlug, sind abgeschlossen. Es handelte sich um ein Jagdprojektil. Das teilte die Polizei gestern Abend mit.

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Bei der Jagd: In Papenrode landete ein fehlgeleiteter Schuss jetzt in einem Wohnzimmer, ein strafrechtliches Verhalten lag nicht vor.

Es passierte am 3. Januar: Ein Geschoss durchschlug in Papenrode das Fenster eines Wohnhauses und schlug im Parkettboden ein. Der Hausherr saß in der Nähe auf seinem Sofa (WAZ berichtete). Jetzt steht fest: Es war ein fehlgeleitetes Geschoss aus dem Gewehr eines Jägers, der an der einer Jagd im angrenzenden Meinkoter Revier beteiligt war.

„Ein strafrechtliches Verhalten liegt nach polizeilicher Einschätzung nicht vor“, so Polizeisprecher Sven-Marco Claus. Den Untersuchungen nach führte der ermittelte Jäger eine vorgeschriebene Nachsuche nach einem angeschossenen Wildschwein durch. Er fand das verletzte Tier in der Feldmark vor Papenrode und wollte es erlegen. „Der Schuss wurde in einer Entfernung von etwa 1200 Meter zu der Ortschaft und in Richtung Papenrode abgegeben“, beschreibt Claus. Mit dem ersten Schuss verfehlte der Jäger das Wildschwein jedoch - erst mit dem zweiten Schuss wurde das Wild erlegt.

Das sichergestellte Geschoss aus dem Wohnhaus wurde im Landeskriminalamt in Hannover untersucht. Der vermeintliche Schütze bestreitet allerdings, dass der den Schuss durch die Scheibe des Hauses abgefeuert hat. Der Untersuchung nach könne laut Polizei nicht ausgeschlossen werden, dass das Geschoss nach der Schussabgabe abgelenkt wurde, eine eindeutige Zuordnung zu einer bestimmten Waffe ist nicht mehr möglich. Die Ermittlungen wurden deshalb eingestellt.

kau

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