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Schützen lösen ihren Verein auf

Groß Twülpstedt Schützen lösen ihren Verein auf

Groß Twülpstedt. Und wieder stirbt ein Traditionsverein: Die Groß Twülpstedter Schützen beschlossen während ihrer Jahreshauptversammlung am Samstag, ihren Verein in zwölf Monaten aufzulösen. Begründung: Zu wenig Interesse, zu wenige Mitglieder.

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Trotz Auflösung: Die Groß Twülpstedter Schützen ehrten ein letztes Mal verdiente Mitglieder.

Quelle: Photowerk (gg)

„Früher hatten wir mal 100 Mitglieder“, berichtet der Ehrenvorsitzende Hans-Joachim Behme. „Heute sind es nur noch 45.“ Von denen kamen 28 zur Jahreshauptversammlung – und entschieden mit zwei Gegenstimmen, den Verein innerhalb des nächsten Jahres aufzulösen. „Das tut schon weh“, sagt Behme. Zumal sein Urgroßvater Karl Behme den Schützenverein 1900 gegründet hat. „Wir haben viele schöne Feiern und Feste gefeiert“, so Behme.

Vor allem im Schützenheim. „Das Gebäude übergeben wir in einem Jahr der Gemeinde Groß Twülpstedt“, erklärt Behme. Er kümmert sich gemeinsam mit Manfred Stendel und Friedrich Kraul um die Abwicklung des Vereins. Bis dahin können auch die Schießsportler die Bahnen im Schützenheim nutzen – in einem Jahr werden sie vermutlich zu den Sportschützen nach Rickensdorf wechseln.

Aber es gab am Samstag bei der Jahreshauptversammlung der Schützen auch Grund zur Freude: Hans-Joachim Behme (2015) und Rudolf Tepper (2014) wurden als Silberkönige geehrt. Außerdem zeichnete der Vorstand Hans-Jürgen Markgraf für 50 Jahre Mitgliedschaft aus. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Margrid Seidel sowie Andreas und Martha Krestel geehrt.

bis

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