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Schockanrufer erpresst 20.000 Euro

Lehre Schockanrufer erpresst 20.000 Euro

Lehre. 20.000 Euro ergaunerten unbekannte Täter am Dienstag in Lehre mit Hilfe eines so genannten Schockanrufs. Ein falscher Rechtsanwalt hatte der 59-Jährigen am Telefon vorgegaukelt, dass ihr Sohn einen Unfall hatte und das Geld zur Schadensregulierung benötige.

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Das Telefon als Druckmittel: Ein Schockanrufer erpresste von einer 59-Jährigen aus Lehre 20.000 Euro.

Quelle: Uli Deck

Der Täter hatte bei der Migrantin aus Osteuropa angerufen und ihr erzählt, dass ihr Sohn einen Verkehrsunfall verursacht habe, bei dem der Sohn selbst und ein Mädchen schwer verletzt worden seien. Nur die sofortige Zahlung einer hohen Geldsumme würde den Sohn vor einer Gefängnisstrafe bewahren. Der Sohn könne sich nicht selber melden, da er im Gesicht verletzt sei. Der sich als Rechtsanwalt ausgebende Mann sprach nur russisch. Am Telefon wurde ein Vertrag ausgehandelt, der die Zahlung von 20.000 Euro für die Begleichung der Unfallfolgen beinhaltete. Da die Angerufene nicht über so viel Bargeld verfügte, musste sie sich das Geld sogar noch von Angehörigen leihen.

Gegen 22 Uhr erschien eine junge Frau, die den Vertrag unterschrieb und das Bargeld an sich nahm. Sie war etwa 20 bis 25 Jahre alt, schlank, 1,50 bis 1,55 Meter groß und hatte hellblond gefärbte Haare. Bekleidet war sie mit einer orangefarbenen Blusonstoffjacke und einer hellen kurzen Hose. Nach der Geldübergabe verschwand die Täterin in einem wartenden Taxi mit Wolfsburger Kennzeichen. Erst nach Rücksprache mit einem Verwandten schaltete die 59-Jährige die Polizei ein.

Zuletzt kam es bereits öfter zu solchen Schockanrufen, zuletzt im April auch in Lehre. Polizei-Sprecher Rainer Raschke rät: „In solchen Fällen sollten die betroffene Person oder nahe Anverwandte kontaktiert und auf jeden Fall die Polizei in Kenntnis gesetzt werden.“

  • Hinweise an die Polizei Wolfsburg, Tel. 05361/46460 .
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