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Samtgemeinde sucht Paten für Velpker Schweiz

Reges Interesse bei Info-Veranstaltung Samtgemeinde sucht Paten für Velpker Schweiz

„Die Natur braucht Sie! “ - Unter diesem Motto stand eine Informationsveranstaltung am Montag im Rathaus Velpke. Die Samtgemeinde hatte eingeladen, um Paten für Erhalt und Weiterentwicklung des Naherholungsgebietes „Velpker Schweiz“ zu finden. Das Interesse war überraschend groß.

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Velpker Schweiz: Hinweistafeln und Richtungspfeile markieren den Rundweg durch ein „einmaliges Naturjuwel“.

Quelle: Foto: Burkhard Heuer

Velpke. Und erfolgreich: Zahlreiche Besucher erklärten sich bereit, Mitverantwortung für das insgesamt 737 Hektar umfassende Landschaftsschutzgebiet zu übernehmen.

Darüber freute sich in der Begrüßung Samtgemeinde-Bürgermeister Rüdiger Fricke, ehe Friedrich Wilhelm Weber, pensionierter Förster und Vorsitzender des Freilicht- und Erlebnismuseums Ostfalen (FEMO), auf die erdgeschichtlichen Besonderheiten der Velpker Schweiz einging. Die mittlere Eiszeit vor 200.000 Jahren hat Schätze hinterlassen, die von den Menschen hier in Steinbrüchen und Kieskuhlen abgebaut wurden. Mittlerweile sind diese Wunden allerdings vernarbt. „Die Natur hat sich in wunderbarer Art und Weise zurückgeholt, was ihr einst genommen wurde“, berichtete Weber. Und er zeigte Fotografien insbesondere aus dem rund 300 Hektar großen Kerngebiet, das über Wanderwege und Stege auch für Besucher begehbar ist. Hinweistafeln und Richtungspfeile markieren den Rundweg durch ein, wie Weber sagte, einmaliges Naturjuwel vor der Haustür.

Die Samtgemeinde engagiert sich nun umso intensiver, Flora und Fauna zu erschließen und gleichermaßen zu schützen. Um Richard Finke, Leiter von Bürgerbüro und Wirtschaftsförderung, hat sich bereits ein engagierter Kreis gebildet. „Es wäre interessant“, so Finke, „auch einen kleinen, sanften Tourismus anzukurbeln.“ Um Besuchern zu zeigen, was hier an Refugien für Pflanzen und Tiere entstanden sind.

Leider aber treiben auch ungebetene Gäste ihr Unwesen zwischen Krebsloch, Immenhus und Gletscherschrammen. Richard Finke und Kriminalhauptkommissar Jörg Dornfeld, Chef des Kommissariats Helmstedt, müssen immer wieder wilde Müllkippen, Schmierereien und Flaschenarsenale nach wilden Feiern registrieren. „Da setzt die Aufgabe der Paten ein“, erklärte Finke. Sie sollten einfach mal nach dem Rechten sehen, sich auch nicht scheuen, eine weggeworfene Zigarettenschachtel aufzuheben. „Wir sind natürlich dabei“, erklärten spontan Marion und Volker Sonnenberg aus Velpke. Diese wunderschöne Natur gelte es zu erhalten.

bhe

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