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Samtgemeinde investiert in Schulen und Kitas

Velpke Samtgemeinde investiert in Schulen und Kitas

Auch 2018 will die Samtgemeinde Velpke weiter bei Bildung aufs Tempo drücken. Dazu gehören vor allem umfangreiche Baumaßnahmen bei Schulgebäuden und Kindertagesstätten.

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Planung für die Velpker Zukunft: Samtgemeindebürgermeister Rüdiger Fricke.

Quelle: Boris Baschin

Samtgemeinde Velpke. Investitionen in Schulen und Kindergärten sind das zentrale Thema in der Samtgemeinde Velpke 2018. Nach wie vor steht Samtgemeindebürgermeister Rüdiger Fricke (parteilos) zu den beschlossenen Steuererhöhungen als Voraussetzung für eine millionenschwere Bedarfszuweisung vom Land. Die Schaffung einer Einheitsgemeinde hält er für „notwendig und geboten“.

Den Vorstoß, künftig die Samtgemeinde zum Träger der Kindertagesstätten in den einzelnen Gemeinden zu machen, sieht er als einen Schritt in diese Richtung. Dem hatte der Samtgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung für 2019 mehrheitlich zugestimmt (WAZ berichtete). Aus Sicht des Verwaltungschefs stehen Aufwand und Kosten mit Blick auf die fünf Einzelgemeinden, etwa für jeweils eigene Haushaltsabschlüsse, in keinem Verhältnis zueinander. „Das ist betriebswirtschaftlich nicht vertretbar.“

Millionen für Kinder

Mitte 2018 soll die zwei Millionen Euro teure Sanierung der Grundschule Bahrdorf abgeschlossen sein. Auch an der Grundschule in Groß Twülpstedt stehen bauliche Veränderungen an. Neben dem Einbau von Akustikdecken ist eine Erweiterung der Mensa bereits beschlossene Sache. „Mittlerweile haben wir dort 170 Ganztagsschüler“, begründet der Verwaltungschef die Notwendigkeit. Auch an der Grundschule Danndorf stehen Planungen für eine Erweiterung im neuen Jahr auf der Agenda. Zusätzlich läuft in Velpke derzeit der Neubau einer Kindertagesstätte für 2,9 Millionen Euro als eines der größten Projekte überhaupt. An die „Zwergenhöhle“ in Grafhorst sollen im kommenden Jahr ein Schlaf- und ein Personalraum für 260.000 Euro angebaut werden.

Steuererhöhungen unvermeidbar

Der Schuldenstand der Samtgemeinde liegt bei 6,8 Millionen Euro. 1,31 Millionen Euro als Bedarfszuweisung vom Land hatte es rückwirkend für 2015 und 2016 gegeben. „Das Geld verbessert die Haushaltssituation“, so Fricke. Kehrseite der Medaille: Um an die Mittel zu kommen, hatten der Samtgemeinderat und die Gemeinderäte als Voraussetzung für eine verbesserte Einnahmesituation für Steuererhöhungen gestimmt. Diese hält Fricke für „vertretbar“. So steigen zum Jahresanfang die Hebesätze der Grundsteuer A und B von 390 auf 440 v.H., die Kita-Gebühren werden zum 1. August um 15 Prozent erhöht.

Derzeit leben 12.663 Menschen in der Samtgemeinde Velpke – Tendenz steigend. So entstehen aktuell in mehreren Orten neue Bauplätze. Keine Abstriche werde es laut Fricke bei den Freiwilligen Feuerwehren geben. „Die Sicherheit der Bürger hat einen hohen Stellenwert.“ Die Arbeit macht dem Saalsdorfer nach wie vor Spaß: „Ich spüre das Vertrauen von Mandatsträgern und aus der Bevölkerung, das treibt mich an.“

Von Jörn Graue

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