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SPD fordert Umgehung für die L322

Groß Twülpstedt SPD fordert Umgehung für die L322

Wird zwischen Groß Sisbeck und Hehlingen eine Umgehungsstraße gebaut zur Entlastung der Orte entlang der L 322? Die SPD aus der Gemeinde Groß Twülpstedt und der Stadt Wolfsburg haben einen Antrag in die Gremien eingebracht.

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Problem Durchgangsverkehr: Die SPD macht sich für den Bau einer Umgehungsstraße zwischen Groß Sisbeck und Hehlingen stark, um die Orte entlang der L 322 zu entlasten.

Quelle: Gero Gerewitz

Groß Twülpstedt. „Täglich pendeln zurzeit 12.000 Arbeitnehmer allein aus dem Landkreis Helmstedt nach Wolfsburg, zuzüglich der Pendler aus Sachsen-Anhalt“, schreibt die SPD in dem Papier. Das führt dazu, dass insbesondere die Ortschaften Querenhorst, Groß Sisbeck, Groß Twülpstedt, Rümmer und Hehlingen stark von Durchgangsverkehr betroffen sind. Die Überlegungen der SPD sehen vor, dass eine neue Umgehungsstraße von der B 244 östlich vor Groß Sisbeck abgeht, südlich an Groß Twülpstedt und Rümmer vorbeiführt, um dann zwischen Hehlingen und Almke in die L 290 zu münden.

„Wir sind am Anfang der ganzen Geschichte“, sagt Knut Wahlbrink, Vorsitzender des Bauausschusses der Gemeinde Groß Twülpstedt. „Für die Trassenführung gibt es letztlich zig Möglichkeiten, das müssen Experten machen.“ Neu sind die Überlegungen nicht. „In den 1970er-Jahren wurde beispielsweise befürchtet, dass mit einer Umgehungsstraße die Dörfer aussterben würden“, erinnert sich Wahlbrink, der in Rümmer wohnt.

„Der Verkehr durch den Ort hat stark zugenommen und ist seit Jahren ein Problem“, sagt Marcus Stenzig, SPD-Fraktionssprecher im Ortsrat Hehlingen. Das gelte gerade auch für den Schwerlastverkehr.

Dass es bis zu einer möglichen Umsetzung der Pläne ein weiter Weg ist, weiß auch Wolfsburgs SPD-Fraktionsvorsitzender Hans-Georg Bachmann. Bis ein Ergebnis sichtbar ist, könne es über zehn Jahre dauern. Auch über die mögliche Umgehung hinaus müsse es direkte Wege für Pendler geben. Dazu zählt Bachmann einen Ausbau der Wolfsburger Dieselstraße.

joe

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