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Rümmer: Protest gegen Lkw-Lärm

Rümmer Rümmer: Protest gegen Lkw-Lärm

Rümmer. Die Einwohner von Rümmer und Hehlingen sind arg gebeutelt: Der Verkehr auf der L 322 ist immens stark. Besonders Lkw machen den Bürgern zu schaffen. Eine Initiative erarbeitet nun Maßnahmen.

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Rümmer: Die Initiative „Bürger für Sicherheit und gegen Lärm an der L 322“ trifft sich regelmäßig, um Maßnahmen gegen erhöhtes Lkw-Aufkommen zu erarbeiten.

Quelle: Photowerk (gg)

Die Initiative „Bürger für Sicherheit und gegen Lärm an der L 322“ trifft sich seit September alle zwei Wochen. Mit den Ergebnissen einer eigenen 24-stündigen Verkehrszählung in Rümmer untermauern die Bürger ihre Anliegen: Danach waren von rund 6800 Fahrzeugen 268 Laster, davon 168 von einer Spedition aus der Region, die auch nachts durch den Ort fahren. Die Folgen: Lärm, Risse in Häusern, Schlafstörungen, Straßenschäden, Gefährdung für Schulkinder, Probleme für Bewohner, mit dem Auto von den Grundstücken zu kommen. Dringlichste Forderungen: Fahrverbot für die Laster über 7,5 Tonnen, Tempo 30 und Straßenreparaturen.

Die Samtgemeinde sicherte zu, sich mit dem Landkreis Helmstedt und der Landesverkehrsbehörde Wolfenbüttel wegen der Forderungen zusammenzusetzen. Ein Gespräch mit der Spedition hingegen war zwar konstruktiv, aber ergebnislos: Sie habe kein Einsehen, den Lkw-Fluss durch die Orte zu reduzieren, weil sie fürchte, auf der Autobahn in Staus zu geraten und so die engen Lieferpläne für VW nicht einhalten zu können. „Das ist kein Argument“, findet Rolf Linnemann: Auch auf der L 322 könnten Staus entstehen. Und: Die Umweltgrundsätze von VW sehen sogar eine Lkw-Reduzierung vor.

„Wir geben uns nicht zufrieden“, betont Jürgen Heitgreß. Als nächstes stellt sich die Initiative dem Hehlinger Ortsrat am 14. November vor. Geplant sind zudem Info-Abende sowie Zusammenschlüsse mit ähnlichen Initiativen und anderen betroffenen Orten.

mbb

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