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Renaturierung der Schunter

Lehre Renaturierung der Schunter

Lehre. Der Countdown läuft: In der nächsten Woche sollen die Arbeiten zur Renaturierung der Schunter zwischen Flechtorf und Lehre beginnen – und innerhalb von drei Monaten beendet sein.

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Renaturierung der Schunter: Alle Beteiligten hoffen, dass die Firma den Zeitplan einhalten kann.

Quelle: Photowerk (bas)

Denn dann beginnt die Herbstzeit mit vielen Schauern – und dann seien die Bauarbeiten mit den schweren Maschinen auf dem Tonboden nicht mehr durchzuführen. „Notfalls würden wir intervenieren“, machte Peter Rieckmann von den Landesforsten deutlich. Später seien die Bauarbeiten dann aufgrund von Frost und Brutzeit nicht mehr möglich.

Größter Unsicherheitsfaktor: der Grundwasserspiegel. Ist dieser zu hoch, sind die Bauarbeiten im Tal nicht möglich. „Bleibt aber alles trocken, könnten wir die 35.000 Kubikmeter Boden in drei Wochen ausheben“, ist Wasserbauingenieur Manfred Lehmann optimistisch. Ziel ist die Renaturierung des aktuell schnurgeraden Schunter-Flussbetts nach historischem Vorbild. Die Schunter soll dann zwischen Flechtorf und Lehre statt 1700 stolze 2600 Meter lang sein. Kosten: rund 600.000 Euro, von denen 90 Prozent das Land zahlt, die restlichen zehn Prozent der Landkreis.

Neben den Landesforsten ist die Stiftung Naturlandschaft Grundeigentümer. Sie will auf ihren Flächen zusätzlich ein Naturschutz-Projekt integrieren, zum Beispiel ein großes Feuchtgebiet, Kranichbiotope und bei Flechtorf einen kleinen Teich, der auch für die Bürger begehbar sein soll, und eventuell an vereinzelten Stellen Aussichtspunkte.

kau

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