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Radwege-Bau: Sicherheit erfordert Vollsperrung

Essenrode Radwege-Bau: Sicherheit erfordert Vollsperrung

Essenrode. Warum dürfen Busse während des Radwege-Baus an der K 37 zwischen Essenrode und Brunsrode die Baustelle passieren, der normale Autoverkehr aber nicht? Das fragen sich viele Bürger.

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Radweg zwischen Essenrode und Brunsrode: Busse dürfen an der Baustelle vorbeifahren - für regulären Autoverkehr sind manche Straßenabschnitte zu eng, so Friedrich Gerdes (kl. Foto). Foto: Manfred Hensel

Quelle: Foto: Manfred Hensel

Friedrich Gerdes vom Landkreis Helmstedt klärt auf - und kündigt ein absehbares Ende der Maßnahme an.

Die gute Nachricht vorweg: „In wenigen Wochen ist der Radweg fertig“, so Gerdes. Die Firma trage noch die Asphaltdecke auf, verrichte Aufräum-, Pflanz- und Erdarbeiten und regele die Drainage für die Landwirte. Baustart war Anfang April, die Sperrung war bis Ende Juli beantragt: „Der Zeitraum wird nicht ausgenutzt.“

Die Vollsperrung sei nötig, um Gefährdungen zu vermeiden, erläutert Gerdes. Da die Straße besonders im Kurvenbereich im Wald sehr eng sei, müsse die Arbeit von der Fahrbahn aus verrichtet werden. Neben der Straße sei kein Platz für die Geräte, und: „Der Bagger ist breiter als eine Spurbreite auf der Fahrbahn.“ Busfahrer wüssten das und tasteten sich vorsichtig an der Baustelle vorbei, zudem sei die Anzahl der Schulbusse pro Tag „überblickbar“. Für einseitig fließenden Verkehr aber wäre die Unfall-Wahrscheinlichkeit viel zu hoch.

Weitere Vorteile einer Vollsperrung: Die Maßnahme ist schneller abgeschlossen und wirtschaftlicher. Selbst eine doppelt ausgeschilderte Umleitung wie im aktuellen Falle sei günstiger als eine Ampelanlage.

  • Voraussichtlich ab 2015 erneuert der Landkreis den von Baumwurzeln unbefahrbar gemachten Radweg zwischen Klein und Groß Brunsrode.

mbb

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