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Premiere: Frau als Namenspatin

Lehre-Essenrode Premiere: Frau als Namenspatin

Essenrode . In der Gemeinde Lehre gibt es erstmals eine Straße mit dem Namen einer Frau. Das Schild „Schwester-Ella-Weg“ enthüllten Vertreter von Ortsrat und Verwaltung jetzt im Neubaugebiet Essenrode-West.

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Historischer Moment: Vertreter von Politik, Verwaltung und Kirche enthüllten das erste Straßenschild in der Gemeinde Lehre mit weiblicher Namensgeberin.

Quelle: Klein

Benannt wurde der Weg nach Ella Sonntag, die 36 Jahre lang in Essenrode als Diakonisse wirkte und die medizinische Versorgung für sechs Dörfer übernahm. Auch Zwangsarbeitern half die tatkräftige Frau 1944. „Mit der Namensgebung wird ein Stück Kirchengeschichte festgehalten“, freute sich Pastor Christoph Pauer aus Essenrode.

Ortsheimatpfleger Hartmut Bosse, der die Hintergrundinformationen zu Ella Sonntag recherchierte, betonte: „Vielen Essenrodern ist Ella Sonntag noch als unermüdlich tätige Person bekannt.“ Laut Ortsbürgermeisterin Birgit Brendes war es ein historischer Moment. „Dass wir ausgerechnet in Essenrode den ersten Frauen-Straßennamen in der Gemeinde haben, ist etwas Besonderes“, so Brendes.

Tobias Breske, Vertreter des Gemeindebürgermeisters, erläuterte, dass Straßennamen bislang größtenteils auf Flurstücken basieren, aber auch sieben Männernamen schon Verwendung fanden. Besonders groß war die Freude bei der Gleichstellungsbeauftragten Uljana Klein, die im Gemeinderat für eine weibliche Straßen-Bezeichnungen gekämpft hatte. „Ich danke allen, die dazu beigetragen haben, dass wir diesen geschichtsträchtigen Moment begehen können.

Besondere Menschen mit Vorbildcharakter gibt es unter Männern und Frauen - wie das Leben von Ella Sonntag zeigt!“

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