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Polizei: Brände durch Selbst-Entzündung

Groß Brunsrode/Meinkot Polizei: Brände durch Selbst-Entzündung

Groß Brunsrode/Meinkot.   Als Ursache für die beiden verheerenden Feldbrände am Freitag bei Groß Brunsrode und Meinkot (WAZ berichtete) nimmt die Polizei Selbstentzündung an.

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Feldbrand am Freitag bei Groß Brunsrode: Lehres Polizei-Dienststellenleiter Michael Heinrichs (kl. Foto) geht von Selbstentzündung aus.

Quelle: Fotos: Manfred Hensel, Photowerk (mv/Archiv)

In beiden Fällen sei von Fremdeinwirkung nicht auszugehen.

„Es dürfte Selbstentzündung gewesen sein“, sagt Lehres Polizei-Dienststellenleiter Michael Heinrich über das Feuer bei Groß Brunsrode. Der Brandherd lag mitten im Feld: „Wer dort zündelt, kommt nicht so schnell raus“. Heinrich vermutet eine Glasscherbe als Ursache: „Der geschädigte Landwirt nimmt das auch an.“

Sechs Hektar groß ist das Feld, vier bis fünf Hektar verbrannten. Der Ernteausfall beträgt für den Landwirt rund 2000 Euro.

Für „ausgeschlossen“ hält auch Kommissar Peter Fütterer von der Velpker Polizei ein Fremdverschulden beim Brand bei Meinkot: „Der Landwirt vermutet, dass es beim Umladen des Korns vom Mähdrescher auf den Wagen zu einem Funkenflug kam.“ So etwas könne vorkommen. Den Schade könne der Landwirt nicht beziffern, so Fütterer, denn die betroffenen drei Hektar Feld waren zum Teil bereits abgeerntet.

  • Die Behörden mahnen weiterhin zur Vorsicht: Um bei Hitze und Trockenheit Flächenbrände auszulösen, reichen achtlos weggeworfene Kippen, Glasscherben oder Blechdosen aus.

mbb

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