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Pferdehasser in Grafhorst? Polizei ermittelt

Tore der Weide geöffnet, Elektrozaun kaputt geschnitten Pferdehasser in Grafhorst? Polizei ermittelt

Geht in Grafhorst ein Pferdehasser um? Die Pferdehalterinnen Dorit Mischee und Sabine Gundelach jedenfalls machen sich große Sorgen: Mehrfach innerhalb weniger Wochen wurden auf ihrer Weide alle Tore geöffnet, der Elektrozaun durchgeschnitten, ein Tier offenbar sogar schmerzhaft in ein viel zu enges Halfter gezwängt.

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Pferdehasser in Grafhorst? Sabine Gundelach und Dorit Mischee sorgen sich um ihre Tiere.

Quelle: Britta Schulze

Grafhort. Die Frauen erstatteten Anzeige und stellen sich die bange Frage: Was passiert als nächstes?

„Wir haben die Pferde und die Koppel seit 28 Jahren, nie ist etwas passiert“, sagt Dorit Mischee (45). Bis Ende Oktober. Eines nachts seien sämtliche Tore sperrangelweit geöffnet worden, zudem hätten die Täter die Isolatoren des Elektrozauns abgehängt. „Die Pferde hätten auf die Landstraße laufen könne. Nicht auszudenken, wenn es dann zu einem Unfall kommt“, sagt Sabine Gundelach. Die 51-Jährige betreibt ein Reitsportgeschäft und hat für ihren Hengst einen Teil der Weide von Dorit Mischee gepachtet. Die Koppeln der Pferde - ein Hengst hier, ein Pony und eine Haflingerstute dort - sind durch einen Zaun getrennt. Aus gutem Grund: Die Tiere könnten untereinander Stress machen.

Genau so kam es wohl auch beim letzten Vorfall Anfang dieser Woche. Die Tore sind zwar mittlerweile durch Schlösser gesichert - nun schnitten die Unbekannten kurzerhand sämtliche Elektrozäune durch, wieder waren alle Wege frei für die Pferde. Und die gerieten vermutlich ordentlich in Stress, auch weil ein Tier wohl in ein enges Halfter gezwungen worden war. Dorit Mischee: „Das Tier hat sich gewehrt und den ganzen Boden aufgewühlt.“

Vermutlich in der Hektik verloren die Täter eine Digitalkamera, die von der Polizei untersucht werden soll. Womöglich kommt man ihnen so auf die Spur. Zudem hat Mischee die Vorfälle auf Facebook gepostet und die Nachbarn informiert: „Jeder soll wissen, was hier passiert, und die Augen offen halten.“

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