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Velpke/Lehre Pfälzer erforscht seine Familiengeschichte
Wolfsburg Velpke/Lehre Pfälzer erforscht seine Familiengeschichte
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00:28 30.04.2018
Spurensuche in Wahrstedt: Mithilfe einer Karte von 1736 fand Bruno Hoffmann (l.) das Schönduve-Grundstück. Heute wohnt dort Willi Ziemke (r.). Quelle: Fotos: Roland Hermstein / privat
Wahrstedt

„Herr Schöndube hat uns am 8. September 2017 angeschrieben und um Hilfe gebeten“, erklärt Hoffmann, der sich schon in der Arbeitsgruppe zu Wahrstedts 750. Geburtstag mit der Geschichte der Ortschaft beschäftigt hatte. Der Prokurist Schöndube aus Ingelheim am Rhein erforscht schon länger die eigene Familiengeschichte und war dabei auch auf Wahrstedt gestoßen.

Wahrstedt von oben. Quelle: privat

Geholfen habe eine Flurkarte von 1736, erklärt Bruno Hoffmann. Darauf sind 26 Hofstellen eingezeichnet. „Überraschenderweise haben wir dann festgestellt, dass eine der Hofstellen von seiner Familie bewohnt wurde“, so der Wahrstedter. „Der Vorteil ist: Die Hofstellen haben noch genau die gleiche Form wie vor 400 Jahren.“ Zwar steht inzwischen ein anderes Gebäude dort, doch das Grundstück ließ sich in der Stendaler Straße eindeutig wiederfinden. Insgesamt haben die Vorfahren des Ingelheimers scheinbar von 1628 bis 1832 in Wahrstedt gelebt – damals allerdings noch unter der Schreibweise „Schönduve“.

Rezess gab Aufschluss

Auch ein sogenannter Rezess gab Aufschluss: In dem Schreiben ist festgehalten, dass Schöndubes Vorfahren sich 1825 vom Lehndienst freikauften – mit Korn, Holz und Haus- und Wiesenzinsen. Die Witwe Schönduve habe aber zuvor erst einmal neu heiraten müssen, erzählt Hoffmann, denn als Frau habe sie keinen Hof besitzen dürfen. „Seitdem konnten wir die Spur verfolgen“, berichtet Hoffmann. „Ich bin richtig begeistert, was wir da alles ausgegraben haben.“

Verwandte kommen auch mit

Schon einmal hat Eckart Schöndube die Strecke von über 400 Kilometern auf sich genommen, um die Orte der Vergangenheit zu besichtigen. Am 12. Mai bringt er auch seine Verwandten mit und will neben dem Hof auch die Wahrstedter Kirche besuchen.

Von Frederike Müller

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