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Paul-Wilhelm-Kraul-Haus: Anbau soll im Februar 2018 eröffnen

Velpke: Projekt von DRK und Kreiswohnungsbau kostet rund 3,5 Millionen Euro Paul-Wilhelm-Kraul-Haus: Anbau soll im Februar 2018 eröffnen

Das Paul-Wilhelm-Kraul-Haus in Velpke baut an. Die Senioreneinrichtung benötigt mehr Plätze für Demenzkranke und Schwerstpflegebedürftige.

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Es geht voran: Christian Schmidt, Stefanie Weinert und Kathrin Hinterthan (v.l.) sind im neuen Anbau des Paul-Wilhelm-Kraul-Hauses. Im Februar soll alles fertig sei.

Quelle: Foto: Roland Hermstein

Velpke. Das DRK-Pflegeheim im Mittelweg bekommt einen neuen Anbau. Spatenstich war im Mai 2016, im Februar 2018 soll Eröffnung sein. 44 Plätze speziell für demenzkranke und schwerstpflegebedürftige Menschen gibt es auf zwei Etagen, „wir haben schon die ersten Anmeldungen“, sagt Stefanie Weinert, Abteilungsleiterin Stationäre Pflege im DRK-Kreisverband Helmstedt.

Der Anbau für das Paul-Wilhelm-Kraul-Haus war nötig, weil Pflegeplätze angesichts der demografischen Entwicklung in der Samtgemeinde Velpke gefragt sind, erklärt DRK-Vorstandsvorsitzender Christian Schmidt. Aber auch, weil das DRK bei der täglichen Arbeit merkte, dass es besser für das Zusammenleben sei, wenn rüstige Senioren, Demenzkranke und Schwerstpflegebedürftige jeweils einen eigenen Bereich für sich haben. „Dann gibt es weniger Reibungspunkte“, so Stefanie Weinert.

Der Anbau kostet rund 3,5 Millionen Euro, der DRK-Kreisverband übernimmt 2,12 Millionen, den Rest trägt der Projektpartner Kreiswohnungsbau. Die untere Etage ist für demenzkranke Bewohner, das Obergeschoss für Schwerstpflegebedürftige. Es sind alles Einzelzimmer, die mit Bad rund 20 Quadratmeter groß sind. Alles ist hell und freundlich. Diesen einladenden Charakter verstärkt noch die Ausstattung der Gemeinschaftsräume. Die für Demenz-Bewohner ist in Rottönen, die der Schwerstpflegebedürftige in Grüntönen. Im ersten Stock gibt es einen Balkon mit XXL-Tür. „Die ist so groß, damit wir Bewohner auch mit Pflegebetten mal herausschieben können und sie die wunderschöne Aussicht auf das benachbarte Wäldchen genießen können“, erklärt Stefanie Weinert. Für Demenzkranke gibt es einen speziellen Garten.

Das DRK baut auch den älteren Teil des Paul-Wilhelm-Kraul-Hauses um. Seit 1. August gibt es außerdem ein neues Verpflegungskonzept. „Wir kochen jetzt selbst“, so Heimleiterin Kathrin Hinterthan. Außerdem ist eine neue Tagespflege geplant.

Von Sylvia Telge

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