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Ortsdurchfahrt: Baumtor statt teurem Straßenteiler

Velpke-Meinkot Ortsdurchfahrt: Baumtor statt teurem Straßenteiler

Meinkot . Nach wie vor sorgt die Umgestaltung der Ortsdurchfahrt Meinkot in den politischen Gremien der Gemeinde Velpke für Diskussionen. Zuletzt beschäftigte sich erneut der Bauausschuss mit dem Thema - und empfahl diesmal, ein Baumtor zur Verkehrsberuhigung am Ortsausgang Richtung Bahrdorf umzusetzen.

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Meinkot: Die Umgestaltung der Ortsdurchfahrt beschäftigte jetzt erneut den Bauausschuss der Gemeinde Velpke.

Quelle: Britta Schulze (Archiv)

Zuletzt hatte er für einen fast fünfmal so teuren Fahrbahnteiler plädiert - doch der Gemeinderat war dagegen. Ähnlich war es mit dem Kreisel, den der Bauausschuss mit knapper Mehrheit empfahl - der Rat dann aber doch ablehnte. Deshalb beschäftigte sich der Ausschuss jetzt erneut mit dem Thema.

Zusätzlich zu dem einfachen Baumtor mit sechs Bäumen soll eine weitere optische Einengung umgesetzt werden. „Eine überfahrbare Gosse mit entsprechender weißer Markierung in einem Abstand von 4,20 Metern“, erläuterte Planer Stefan Weinkopf. Elke Jäger (SPD) ist skeptisch: „Das ist eine echte Rennstrecke - reichen da Markierungen?“ Eine Verschwenkung der Fahrbahn sei dort nicht realisierbar, betonte Weinkopf. Doch auch Carola Jacobs-Schütte (Grüne) betonte: „Bis das Baumtor groß genug ist, dauert das zehn Jahre. Das dauert mir zu lange.“

Carola Janczyk (SPD) fand diese erweiterte Lösung „gut und günstig“ und Andrea Weber-Tabrizian (CDU) ist sich sicher, dass ein Baumtor ein guter Mittelweg sei: „Alles andere würde die Straßenbaubehörde ohnehin nicht genehmigen...“

Außerdem soll statt des Kreisels an der Ecke „Auf der Heide“ lediglich die Einfahrt wieder hergestellt werden.

kau

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