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Ohne Wahl: Rüdiger Fricke leitet die Verwaltung

Velpke Ohne Wahl: Rüdiger Fricke leitet die Verwaltung

Velpke. Der Samtgemeinderat hat sich am Dienstagabend einstimmig gegen die Wahl eines neuen Samtgemeindebürgermeisters ausgesprochen. Somit bleibt Erster Samtgemeinderat Rüdiger Fricke bis August 2016 Verwaltungsoberhaupt der Samtgemeinde.

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Beschluss im Samtgemeinderat: Als Nachfolger für Hans Werner Schlichting (r.) soll zunächst Rüdiger Fricke als Verwaltungsoberhaupt in Velpke agieren - ohne Wahl.

Quelle: Foto: Archiv

Thorsten Fricke (SPD) und Detlef Pilzecker (CDU) sind als erste und zweite stellvertretende Samtgemeindebürgermeister für repräsentative Aufgaben zuständig. Möglich wird dieser Wahl-Verzicht, weil die Samtgemeinde weiterhin Fusionsverhandlungen mit Wolfsburg führen möchte. Zwar sei dies rechtlich aktuell gar nicht möglich, wie Dietrich Hansmann (Grüne) betonte. Da aber gleichzeitig auch Verhandlungen zur Einheitsgemeinde wieder aufgenommen werden können, stimmte auch seine Fraktion der Nichtwahl zu.

Lediglich Karl Meisehen (WGD) und Andrea Weber-Tabrizian (CDU) wollten die Wahl. Tabrizian: „Die letzte Samtgemeindebürgermeisterwahl ist durchgeführt worden, damit der Gewählte auf Augenhöhe Fusionsverhandlungen führen kann, jetzt ist die Argumentation gegenteilig, das leuchtet mir nicht ein. Auch wenn ich Herrn Fricke für geeignet halte.“

Auch zum Thema Fusion mit Wolfsburg nahm Fricke Stellung: „Ich möchte gemeinsam mit dem Fraktionsvorsitzenden einen Termin bei Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs machen. Wir müssen nicht fusionieren, aber wir sollten.“ Er gab aber auch zu bedenken: „Bis März muss es Beschlüsse zwischen den Landkreisen Helmstedt und Wolfenbüttel geben. Wenn es die Fusion nicht gibt, wird es bis 2016 auch keine Fusion von uns mit Wolfsburg geben. Dann müssen wir für 2018/19 planen – und momentan sind die Zeichen keine guten.“ Auch die Fusion zur Einheitsgemeinde sei nicht realisierbar, wenn Danndorf bei seinem Nein dazu bliebe.

iks

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