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Nutria bereitet den Jägern zunehmend Sorgen

Hegering I Nutria bereitet den Jägern zunehmend Sorgen

Überraschende Botschaft bei der Jahreshauptversammlung des Hegering I in Grafhorst: Anstatt hoher Schwarzwildbestände bereiten Biberratten Sorgen. Ehrungen für 40-jährige Mitgliedschaft erhielten Diethelm Müller aus Danndorf und Herbert Schmidt aus Grafhorst.

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Jahresversammlung des Hegering I: Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft gab es für Diethelm Müller (4.v.l.), Herbert Schmidt (4.v.r.) und Gerrit Jahn (2.v.r.).

Grafhorst. „Die Wildbestände hier sind stabil“, bilanzierte der stellvertretende Hegeringleiter Axel Schlüter. 22 Stücke Schwarzwild wurden erlegt und vier verendeten auf der Straße. Dagegen stieg die Zahl der Rehe, die bei Verkehrsunfällen umkamen, von 47 im Jahr 2015 auf 67 im vergangenen Jahr. Erlegt wurden 222. Die weiteren Ergebnisse im Streckenbericht: Feldhasen 97, Wildkaninchen 8, Füchse 179, Dachse 21, Waschbären 30, Marderhunde 22, Steinmarder 7, Baummarder 4, und 1 Iltis und 1 Hermelin. Die Strecke des Flugwildes betrug insgesamt 287 Stück.

Neuerdings sind es die Nutria, zu Deutsch Biberratte oder Sumpfbiber, welche die Jäger vor Herausforderungen stellen. Die Allesfresser sind wegen der zu befürchtenden Uferschäden besonders bei den Wasserverbänden im Fokus. „Hier müssen wir scharf dranbleiben“, erklärte Kreisjägermeister Henning Thiele.

Ehrungen für 40-jährige Mitgliedschaft im Deutschen Jagdverband gab es für Diethelm Müller aus Danndorf und Herbert Schmidt aus Grafhorst. Gerrit Jahn aus Bahrdorf ist seit 25 Jahren dabei. Der Obmann für das Schießwesen, Michael Fricke, zeichnete Bernd Winter sowie Ingo und Oliver Kuschel für herausragende Leistungen bei den Kreismeisterschaften 2016 aus. Über die jagdlichen Ergebnisse, die zum Forstamt Wolfenbüttel zählen, berichtete Klaus-Peter Deeken von der Revierförsterei Danndorf und meldete 90 Rehe und 35 Wildschweine.

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