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Nach dem Scheitern der Fusion: Reaktionen aus Velpke und Lehre

Velpke/Lehre Nach dem Scheitern der Fusion: Reaktionen aus Velpke und Lehre

Velpke/Lehre. Die Fusion des Landkreises Helmstedt mit Wolfsburg ist geplatzt (WAZ berichtete). Die Reaktionen in Velpke und Lehre fallen unterschiedlich aus.

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Die Fusion von Helmstedt und Wolfsburg ist gescheitert: Wie geht es jetzt für Wolfsburg sowie die Nachbargemeinden Velpke (l.) und Lehre (r.) weiter?

Quelle: Manfred Hensel

Für die Gemeinde Lehre kam das Ende nicht ganz überraschend. „Zentrale Kernfrage wird sein, wie wir innerhalb des Kreisgebietes unsere Arbeit weiter optimieren und in größeren Strukturen zusammenarbeiten können“, so Gemeindebürgermeister Klaus Westphal, der Lehres Eigenständigkeit erhalten will. „Schade, dass es so geendet ist. Ein Gemeindeverband wäre ein gute Sache gewesen“, findet Hans-Joachim Gottschlich (SPD). Auch wenn für ihn eine Eingemeindung durch Wolfsburg keine Option sei, sehe er die Pflicht beim Landkreis, sich zu bewegen. Burkhard Beese (CDU) sieht die Schuld auch bei Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs: „Ich bin jetzt gespannt, was der Rat der Stadt Wolfsburg dazu sagt.“ Der Landkreis hingegen müsse sich nach neuen Partnern umsehen.

Velpke trifft das Aus der Fusion härter: „Alle hätten nur gewinnen können“, so Samtgemeinde-Bürgermeister Hans Werner Schlichting. Und: „Ich denke, der Gemeindeverband hätte eine Eingemeindung verkraften können.“ Aus Velpker Sicht bleibt der weg nach Wolfsburg dennoch eine Option: „Wir werden sehen, ob sich eine Möglichkeit findet.“ Hans-Ulrich Rothe (SPD) ist „erschüttert“. Denn: „Die Lösung mit Wolfsburg wäre ideal gewesen, dafür hätte der Landkreis auch Eingeständnisse in Kauf nehmen müssen.“ Er hofft auf weitere Gespräche.

„Natürlich ist das ein Rückschlag“, findet Detlef Pilzecker (CDU). Doch an der Grundeinstellung seiner Gruppe ändere das nichts: „Was immer der Landkreis Helmstedt vorhat - wir wollen definitiv in Richtung Wolfsburg.“

kau

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