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Nach Kritik: Volkswagen stellt die Testfahrten ein

Beienrode Nach Kritik: Volkswagen stellt die Testfahrten ein

Beienrode. Der Streit um die Testfahrzeuge auf der K2 bei Beienrode (WAZ berichtete) scheint jetzt ein Ende zu haben. Gestern gab VW auf Nachfrage bekannt, dass die Fahrversuche mit Transportern auf dieser Strecke gestoppt werden.

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An der K2 bei Beienrode: Landbesitzer Jürgen Kirchmann zeigt Spuren, die Testfahrer verursacht haben sollen (kl. Foto), jetzt stellt VW die Fahrten ein.

Quelle: Photowerk (bs)

Angeregt hatte die Diskussion Landwirt Jürgen Kirchmann, der den zunehmenden Verkehr auf der schmalen Straße mit Bauchschmerzen beobachtet hatte: „Die Transporter waren von morgens vor 7 bis abends nach 20 Uhr auf der Strecke unterwegs“, beschreibt er. Da auf dieser Strecke zwei Fahrzeuge gerade so aneinander vorbei passen und zusätzlich regelmäßig Wild die Straße quert, wandte er sich besorgt an VW.

Der Autohersteller bestätigte, dass unter anderem auf dieser Strecke Reifen in Alltagssituationen getestet werden. Da sich an der Situation jedoch nichts änderte, informierte Kirchmann neben dem Landkreis auch die Feldmarkinteressentenschaft (FI) und den Jagdpächter. Da die Test-Fahrzeuge zum Wenden regelmäßig die Feldwege der FI nutzten und durch ihre Lichter das Wild störten, zogen diese inzwischen sogar eine Anzeige in Betracht.

Doch so weit musste es nicht kommen: Gestern gab eine Sprecherin von VW bekannt, dass die Testfahrten, vor allem mit den Transportern, auf dieser Strecke ein Ende haben - zur Freude von Kirchmann: „Es liegt schließlich auch im Interesse von VW, dass sie sich durch solche Testfahrten und deren Folgen nicht negativ in der Öffentlichkeit präsentieren“, meint der Landwirt.

kau

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