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Nach Horror-Unfall: Sind Schutz-Maßnahmen nötig?

Groß Twülpstedt Nach Horror-Unfall: Sind Schutz-Maßnahmen nötig?

Groß Twülpstedt. Der Unfall in Groß Twülpstedt, bei dem ein Auto in die Schule krachte (WAZ berichtete), beschäftigt Eltern, Schule und Gemeinde weiterhin.

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Groß Twülpstedt: Die Schäden an der Schule sind provisorisch behoben. Doch der Unfall (kl. Foto) wirft auch Fragen zu möglichen Schutzmaßnahmen an der angrenzenden L 322 auf.

Quelle: Fotos: Hensel/bs

Viele fragen sich: Hätte der Unfall verhindert werden können?

Für die Schule steht fest: Vorerst wird der vordere Teil des Schulhofs, in dem das Unfallauto unter anderem eine Kinderrutsche mit sich riss, nicht mehr genutzt werden. Was künftig mit dem kleinen Spielplatz geschehe, sei jedoch noch offen: „Natürlich werden wir gemeinsam mit dem Schulträger und der zuständigen Straßenbehörde mögliche Schutzmaßnahmen diskutieren“, so Schulleiter Michael Kaune. Zwar sei dies seit 50 Jahren der erste Unfall gewesen, dennoch wolle er sich „mit etwas Abstand“ noch einmal des Themas annehmen.

Auch Mutter Andrea Heitgreß von der Bürgerinitiative für Sicherheit an der L 322 fordert geeignete Maßnahmen: zum Beispiel eine Tempo-30-Zone entlang der Schule. Dass etwas passieren muss, findet auch Jörg Sowa, Großvater eines Kindes. Er wäre eher für eine Blinklichtanlage oder schärfere Kontrollen.

Bürgermeisterin Heike Teuber bedauert, dass die Gemeinde Groß Twülpstedt an dieser Stelle nicht selbst aktiv werden kann. Fest stehe aber: „Wenn es hier eine Leitplanke gegeben hätte, wäre das Fahrzeug definitiv früher zum Stehen gekommen!“ Sie hofft jetzt auf einen entsprechenden Hinweis von der Polizei, damit die zuständigen Behörden aktiv werden.

Seitens der Polizei wird der Unfall keine Folgen haben: Zu einem Gefahrenschwerpunkt mache er die Strecke nicht. „Dennoch wird sich die Unfallkommission von Landkreis und Polizei bei ihrem nächsten Treffen bestimmt mit dem Vorfall auseinandersetzen“, so Sprecher Sven-Marco Claus. Zu der genauen Unfall-Ursache wird der Fahrer noch vernommen. Da es aber weder Verletzte noch Hinweise auf Raserei oder Alkohol gibt, werde laut Claus jedoch kein Strafverfahren eingeleitet.

kau

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