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Mehr Platz für Nachwuchs in der Samtgemeinde Velpke

Velpke Mehr Platz für Nachwuchs in der Samtgemeinde Velpke

Samtgemeinde Velpke. Ein finanzieller Kraftakt: Bis Ende 2018 wird die Samtgemeinde voraussichtlich sechs Millionen Euro in den Ausbau ihrer Kindertagesstätten gesteckt haben. „Wir brauchen sowohl quantitativ als auch qualitativ ein hochwertiges Angebot“, begründet Samtgemeindebürgermeister Rüdiger Fricke die Anstrengungen.

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Kita „Rappelkiste“ in Danndorf: Der Betrieb in den beiden neuen Krippengruppen ist im August gestartet.

Quelle: Sebastian Bisch

Beispiel Danndorf: In der Kindertagesstätte „Rappelkiste“ werden seit August 120 Kinder betreut. Durch  einen Anbau waren für 870.000 Euro zwei Krippengruppen sowie  ein Bewegungs- und ein Mitarbeiterraum dazugekommen. Platznot auch in Groß Twülpstedt: Derzeit wird an der Kita  „Pusteblume“ für 1,3 Millionen Euro  erweitert. Eine weitere Krippen- und eine Regelgruppe soll es dort ab März 2017 geben (WAZ berichtete).

In Velpke soll nahe der Oberschule sogar ein neuer Kindergarten mit zwei Krippen- und zwei Regelgruppen gebaut werden. Auch eine integrative Gruppe ist angedacht. Prognostizierte Kosten: 2,7 Millionen  Euro. Der Bedarf in der Gemeinde ist riesig. Im kommenden Jahr fehlen laut Rüdiger Fricke  wohl 20  Plätze für Krippen- und zehn für Kindergartenkinder. „Den Rechtsanspruch für die Betreuung unter Dreijähriger muss der Landkreis erfüllen“, sagt  Fricke, betont  aber zugleich die gemeinsame Suche nach Lösungen von Kreis und Kommunen.

Zwischen 2012 und 2013 hatte es bereits umfangreiche Erweiterungen der Kitas in Bahrdorf, Danndorf, Groß Twülpstedt und Velpke gegeben.

Das Geld ist gut angelegt

ein Kommentar von Jörn Graue

Die Samtgemeinde Velpke schwimmt nicht unbedingt im Geld. Da sind insgesamt sechs Millionen für die Erweiterung von Kitas zwischen 2012 und 2018 schon ein riesiger Brocken.

Das Geld ist jedoch gut angelegt, denn es hilft, die Startchancen des Nachwuchses  zu verbessern. Dazu gehört, dass alle Kinder in den Einrichtungen einen Platz finden und in gut ausgestatteten Räumen betreut werden.

Auch wenn es Zuschüsse, etwa von Landkreis und Land gibt, muss immer gelten: Die Kommunen finanziell nicht alleine lassen!

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