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Maßnahmen gegen demographischen Wandel

Velpke Maßnahmen gegen demographischen Wandel

Velpke . Beim letzten Treffen zur Erarbeitung des so genannten Demographiekonzeptes für die Samtgemeinde Velpke (WAZ berichtete) am Mittwochabend im Rathaus bekamen die Workshop-Teilnehmer den Entwurf präsentiert und ergänzten ihn um Details.

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Rathaus: Bürger und Politiker der Mitgliedsgemeinden arbeiteten am Demographie-Konzept für die Samtgemeinde Velpke.

Quelle: Matthias Bosenick

Die Fachplaner Dr. Christiane Sell-Greiser und Carsten Stimpel präsentierten den Bürgern und Politikern aus den fünf Gemeinden den 137 Seiten starken Konzept-Entwurf. „Das Konzept soll dazu dienen, Erkenntnisse zu gewinnen, woran wir arbeiten müssen“, fasste Henning Glaser von der Verwaltung zusammen. Damit solle dem demographischen Wandel - zu erwarten sind weniger Jugendliche und mehr Ältere - entgegengewirkt werden.

Im Entwurf sind Ideen genannt wie Bürger-Bus, Mehrgenerationen-Orte, Freibad oder Neubürgerbeauftragter. Die Workshop-Teilnehmer ergänzten Schwächen wie Mietwohnungsmangel und unzureichende ÖPNV-Anbindung (Grafhorst) oder Ideen wie eine mobile Verwaltung. Hans-Jürgen Kleinert stellte fest: „Für die meisten Themen sollten wir Lösungen auf Samtgemeinde-Ebene finden, nicht nur auf Gemeinde-Ebene.“ Genau diese Erkenntnis sei auch ein Ziel gewesen, betonte Glaser.

Nächster Schritt: Die Planer arbeiten nun die neuen Punkte in den Entwurf ein und bereiten ihn als politische Vorlage vor. Die geht dann durch die Gremien, damit sie beim Land Niedersachsen vorgelegt werden und Fördermittel für noch zu entwickelnde Maßnahmen beantragt werden können. Samtgemeindebürgermeister Hans Werner Schlichting: „Das dritte Quartal war dafür angedacht.“

mbb

Planer geben Empfehlungen

Velpke . Die Fachplaner Dr. Christiane Sell-Greiser und Carsten Stimpel nannten den Workshop-Teilnehmern erste Erkenntnisse aus dem Demographie-Konzept für die Samtgemeinde Velpke:

Die Planer sehen in der Samtgemeinde Vernetzungs-Möglichkeiten bei Bauhöfen, Kitas, Schulen, Jugend-Einrichtungen, Feuerwehr und Seniorenarbeit. Aufgrund herangezogener Zahlen aus dem Jahr 2009 sei die „Ausweisung neuer Bauplätze in der Samtgemeinde nicht nötig“, betonte Stimpel – dem widersprach Heike Teuber (Groß Twülpstedt).

Zu den weiteren Empfehlungen, die die Planer der Samtgemeinde aussprachen, gehörten: Unterhaltungskosten bei steigenden Siedlungsflächen und sinkender Bevölkerungszahl beobachten, Leerstands-Kataster anlegen, mobile Verkaufsstationen, Wohnraum für Ältere, Pflegeangebote ausweiten.

Offizieller Titel des Konzeptes ist „Integriertes Entwicklungs- und Handlungskonzept ‚Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke‘“.

mbb

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