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Maßnahmen gegen Lärm in Rümmer nicht möglich?

Twülpstedt-Rümmer Maßnahmen gegen Lärm in Rümmer nicht möglich?

Rümmer . Den Fragen-Katalog der „Bürgerinitiative (BI) für Sicherheit und gegen Lärm an der L 322“ zu möglichen Verkehrsberuhigungs-Maßnahmen in Rümmer beantworteten Behörden-Vertreter am Donnerstagabend im Dorfgemeinschaftshaus Rümmer bei einer öffentlichen Info-Veranstaltung. Die Antworten waren für die Bürgerinitiative enttäuschend – ihre Ideen sind kaum umsetzbar.

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Informierten die Bürger: Andrea Pagel, Wolfgang Schmidt, Vera Breda, Anette Pallaks-Rademacher, Hans Werner Schlichting, Heike Teuber, Stefanie Streich und Henning Glaser (v.l.).

Quelle: Boris Baschin

Bürgermeisterin Heike Teuber, Samtgemeindedirektor Hans Werner Schlichting und Henning Glaser von der Samtgemeinde Velpke informierten, dabei waren auch vom Landkreis Helmstedt Vera Breda und Anette Pallaks-Rademacher sowie von der Polizei Wolfgang Schmidt und Andrea Pagel. Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) informierte per Brief an Schlichting zu ihren Punkten.

Die Themen:

Verkehrsaufkommen: Eine amtliche Zählung kann nur die NLStBV vornehmen. Damit die Werte standardisiert sind, ist das erst ab Mai möglich. Der Landkreis hat ein Blitzer-Fahrzeug, und das setzt er nur an Unfallschwerpunkten ein – was Rümmer laut Schmidt „glücklicherweise“ nicht ist.

Verkehrs-Lärm: Der wird nicht gemessen, sondern von der NLStBV aus den Mengen-Daten errechnet. Laut Daten aus dem Jahr 2010 werden die höchstzulässigen Lärm-Werte in Rümmer nicht erreicht.

Maßnahmen : Für Lkw-Verbot, Tempo 30 und Geschwindigkeits-Trichter (abnehmendes Tempo vor Ortseingängen) gebe es keine Grundlage: Es liegen laut Breda keine „besonderen Gefahren“ vor, für Lärm-Reduzierung seien die Maßnahmen nicht erlaubt. Für Park- oder Radweg-Streifen ist die Straße zu schmal. Über Querungshilfen und Tempo-Anzeiger werde nachgedacht. Bei der Bürgerinitiative überwog die Enttäuschung, aber: „Wir machen weiter“, so Jürgen Heitgreß.

mbb

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