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Lehrscher Wehren waren stark gefordert

Orkan, Feuer und Unfälle Lehrscher Wehren waren stark gefordert

Das war ein arbeitsreiches Jahr für die Feuerwehren in der Gemeinde Lehre. Zwar gingen die Einsatzzahlen zurück. Dafür waren die Helfer bei Bränden, Stürmen und Hochwasser aber teilweise mehrere Tage lang gefordert.

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Großeinsatz: Im vergangenen Sommer kämpften die Feuerwehren aus der Gemeinde Lehre mit Unterstützung weiterer Kräfte über Stunden gegen die Flammen im Sportheim in Groß Brunsrode an.

Quelle: Tim Schulze

Gemeinde Lehre. Das Jahr 2017 dürfte den Frauen und Männern aus den Feuerwehren der Gemeinde Lehre noch lange in Erinnerung bleiben. Im vergangenen August waren sie über Stunden beim Brand des Sportheims in Groß Brunsrode gefordert und Anfang Oktober musste im Zuge von Orkan „Xavier“ ein ICE evakuiert werden. Erfreulich: Durch aktive Werbung gab es insgesamt zwölf neue Mitglieder.

Eingeklemmte Personen befreit

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Einsatzzahlen in den zurückliegenden zwölf Monaten mit 195 Einsätzen gestiegen. So rückten die Retter 2017 zu 157 technischen Hilfeleistungen (2016: 108) und 38 Bränden (2016: 35) aus. „Elf Mal mussten eingeklemmte Personen nach Verkehrsunfällen aus ihren Fahrzeugen befreit werden“, berichtete Rainer Madsack, Pressesprecher der Gemeindefeuerwehr Lehre.

Unfall auf der A 39

Unfall auf der A 39: Auch da halfen die Einstazkräfte aus der Gemeinde Lehre.

Quelle: Feuerwehr Flechtorf

Einzelne Einsätze hielten die Helfer allerdings über Stunden oder sogar Tage in Atem. Dazu zählte neben dem Hochwasser im Juli, das unter anderem Teile von Essenrode massiv überflutet hatte, der verheerende Brand des Sportheims Groß Brunsrode und die Evakuierung von 320 Reisenden aus einem ICE bei Klein Brunsrode.

Aktive Werbung zahlt sich aus

Dass sich aktive Werbung für Neueinsteiger lohnen kann, bewiesen Aktionen in Beienrode, Flechtorf und Klein Brunsrode. Das erfreuliche Ergebnis: „In Klein Brunsrode gibt es sechs und in den anderen beiden Ortschaften jeweils drei neue Mitglieder“, resümiert Rainer Madsack. Auch die Jugendarbeit habe sich allgemein positiv entwickelt. In den sieben Jugendfeuerwehren in der Gemeinde waren im vergangenen Jahr 100 Mitglieder, 60 Jungen und 40 Mädchen. In den Kinderfeuerwehren waren es 32 Mitglieder, 25 Jungen und sieben Mädchen. Bei den Erwachsenen engagierten sich in den Gemeindefeuerwehren insgesamt 275 aktive Feuerwehrleute, 236 Männer und 39 Frauen. Außergewöhnlich: Mit den Jugendwehren Flechtorf und Brunsrode hatten sich im vergangenen Sommer gleich zwei Nachwuchsgruppen aus der Gemeinde Lehre für die Bezirkswettbewerbe qualifiziert.

Von Jörn Graue

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