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Lehre schließt 2013 mit sattem Plus ab

Lehre Lehre schließt 2013 mit sattem Plus ab

Lehre. Die Eröffnungsbilanz 2010 für die Gemeinde Lehre stellte Kämmerer Andreas Busch am Donnerstagabend im Finanzausschuss vor. Auch hier wird die ernste finanzielle Lage der Gemeinde deutlich. Dennoch gilt: Tendenz positiv.

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Dank der Vergnügungssteuer: Die Gemeinde Lehre konnte 2013 statt dem geplanten Fehlbetrag mit einem satten Plus abschließen.

Die Eröffnungsbilanz listet alle Werte der Gemeinde auf, seien es Straßen, Gebäude oder Gelder. Die Erstellung ist seit Einführung der doppelten Haushaltsführung Pflicht. Jetzt liegt die Bilanz für den Stichtag 1. Januar 2010 vor - und weist ein negatives Basis-Reinvermögen von rund 11,5 Millionen Euro aus. „Dies ist ein Beleg für den völlig überhöhten Stand an Liquiditätskrediten“, betont Busch. Zwar sei die Netto-Position mit rund zwei Millionen Euro leicht im Plus. Doch das Eigenkapital der Gemeinde decke gerade einmal fünf Prozent des Gesamtvermögens ab, 85 Prozent sind fremdfinanziert. Doch: Sollte die Gemeinde durch den Zukunftsvertrag mit dem Land bis zu zwölf Millionen ihrer Liquiditätskredite erlassen bekommen, würde das einiges ändern: Dann wären nur noch maximal 55 Prozent fremdfinanziert, mit 35 Prozent würde gut ein Drittel der Gemeinde gehören. Noch liege keine Entscheidung vor, erste Resonanzen auf den Antrag auf Entschuldungshilfe lassen laut Busch aber Positives hoffen.

Insgesamt geht es bergauf in der Gemeinde: Auch der vorläufige Jahresabschluss 2013 sieht gut aus: Statt wie geplant einen Fehlbetrag von 400.000 Euro weist er voraussichtlich einen Überschuss von 800.000 Euro aus, der zum Schuldenabbau genutzt werden kann - und das liegt vor allem an der Vergnügungssteuer. „Statt wie geplant 480.000 Euro hat sie mit 572.000 gut 90.000 Euro mehr in die Kassen gespült“, so Busch.

kau

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