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Lehre: Kläranlage wird modernisiert

Lehre Lehre: Kläranlage wird modernisiert

Lehre. Die Kläranlage in Lehre bekommt derzeit ein neues Rechen-Zentrum. Und auch eine weitere Investition zeichnet sich ab: Gestern überprüfte ein Fachmann die Belüftungstechnik in den Belebungsbecken. Ergebnis: Mit einer neuen Anlage könnte etwa 35 Prozent Energie eingespart werden.

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Auf der Kläranlage in Lehre: Gero Fröse (l.) und Henning Koch bei der Sauerstoffmessung am ersten Belebungsbecken.

Quelle: Photowerk (bas)

Die Belüftungstechnik hat auf der Anlage einen wichtigen Stellenwert: Sie sorgt dafür, dass die für den Zersetzungsprozess wichtigen Mikro-Organismen im Abwasser überleben und sich vermehren können. Doch der Energieverbrauch ist beachtlich: „Bis zu zwei Drittel der gesamten Energie einer solchen Kläranlage wird für die Belüftungstechnik benötigt“, erklärt Henning Koch vom Wasserverband Weddel-Lehre. Heißt im Umkehrschluss: Vor allem da lässt sich richtig Energie einsparen. Da die Anlage inzwischen 20 Jahre alt ist, wollte der Verband jetzt wissen, ob sich eine Investition lohnen würde.

Deshalb rückte gestern Dipl. Ing. Gero Fröse an: Er ist als einiger der wenigen, der diese besondere Mess-Methode durchführt, auf Anlagen in ganz Europa und sogar in Abu Dhabi. Über spezielle Sonden maß er den Sauerstoffgehalt in den beiden Belebungsbecken. Ergebnis: Etwa 35 Prozent Energie könnten mit einer neuen Technik eingespart werden. „Lohnen würde es sich also, aber das muss letztlich der Vorstand des Verbands entscheiden“, so Koch.

Die Sanierungsarbeiten an dem Rechen-Zentrum, in dem das Abwasser zunächst von groben Partikeln befreit wird, sind währenddessen fast fertig: „Wir rechnen damit, dass der neue Rechen in zwei Wochen genutzt werden kann“, so Koch. Gleichzeitig wurde das Haus komplett saniert, erhielt zum Beispiel eine neue Fassade aus Lerchenbrettern. Kosten insgesamt: etwa 350.000 Euro.

kau

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