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Lehre: Einsatzmarathon für die Feuerwehren

Hochwasser Lehre: Einsatzmarathon für die Feuerwehren

Das Hochwasser bescherte auch den Freiwilligen Feuerwehren aus der Gemeinde Lehre kräftezehrende Dauereinsätze. Einsatzkräfte halfen sowohl in den örtlichen Gemeinden als auch im Harz. Die Gemeinde Lehre zog jetzt ein Fazit

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Einsatzmarathon: Beim Hochwasser packten die Feuerwehren aus Lehre sowohl in Goslar (l.) als auch vor Ort an.

Quelle: Gemeindefeuerwehr Lehre

Lehre. Die Hochwassereinsätze begannen am vergangenen Mittwoch, in den frühen Morgenstunden. In Essehof stand das Wasser in der Hordorfer Straße 30 bis 40 Zentimeter hoch (WAZ berichtete). Mit diesem Einsatz sollte ein langer Arbeitstag für die Gemeindefeuerwehr Lehre beginnen, insgesamt gab es 31 Einsatzstellen in fünf Ortschaften abzuarbeiten. Unterstützt wurde die Feuerwehren auch von Einheiten des THW Schöningen und des THW Helmstedt. Zu Spitzenzeiten waren in der Gemeinde Lehre 110 Ei nsatzkräfte der Feuerwehr und 27 Einsatzkräfte des THW zeitgleich im Einsatz.

Essenrode war am stärksten betroffen

„Der Ort Essenrode war mit 17 Einsatzstellen am stärksten betroffen. Das Einsatzspektrum erstreckte sich hier über Straße abpumpen, Keller und Gärten leerpumpen, die Riede entlasten und Sandsackdämme errichten“, berichtete Rainer Madsack, Sprecher der Gemeindefeuerwehr Lehre.

In Essehof galt es, sechs Einsatzstellen abzuarbeiten, in Flechtorf waren fünf Einsatzstellen betroffen. Hier mussten Keller ausgepumpt und eine Straße von Wasser befreit werden. In Lehre stand eine Reithalle unter Wasser. Hier waren mehrere Pferde von den Wassermassen bedroht.

Feuerwehren halfen auch in Goslar

Zudem wurde die Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises Helmstedt mit 28 Fahrzeugen und 185 Einsatzkräften nach Goslar gerufen. Dort waren aus der Gemeinde Lehre die Feuerwehren aus Beienrode, Essenrode, Flechtorf und Lehre mit 28 Einsatzkräften im Einsatz. „Für Einsatzkräfte, die vorher schon in der Gemeinde Lehre im Einsatz waren, bedeutete dies eine Gesamteinsatzdauer von rund 38 Stunden“, so Madsack.

Von der Redaktion

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