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Lehre: Der DRK-Ortsverein macht sich für Flüchtlinge stark

Lehre Lehre: Der DRK-Ortsverein macht sich für Flüchtlinge stark

Lehre. Wenn sie gebraucht werden, sind sie da. Das gilt auch für die Ehrenamtlichen im DRK-Ortsverein Lehre. Die Gruppe unterstützt derzeit vor allem Flüchtlinge in Lehre und den Ortsteilen. Ein Schwerpunkt ist die Annahme von Kleiderspenden in ihrem Domizil an der Eitelbrotstraße 37.

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Hilfe für Flüchtlinge: Der DRK-Ortsverein Lehre hat schon viel gebrauchte Kleidung gesammelt. Auch weiterhin sind Spenden willkommen. Foto: Roland Hermstein

Quelle: Roland Hermstein

„Altkleidersammlungen gehören schon seit jeher zu unseren Aufgaben“, erläutert Bereitschaftsleiterin Marie-Luise Gödecke. Zusammen mit Ortsverbandsvorsitzendem Thomas Schiewe und Kassenwart Sven Jacobitz freut sie sich über eine große Spendenbereitschaft aus der Bevölkerung.

Derzeit werden besonders Kinderwagen und Fahrräder in verschiedenen Größen in der Gemeinde Lehre gesucht. „Die Unterkünfte liegen oft außerhalb, daher ist Mobilität ein großes Thema für die Menschen“, sagt Thomas Schiewe. Für das zehnköpfige DRK-Team gibt es seit der vermehrten Ankunft von Flüchtlingen im vergangenen Sommer eine Menge zu tun. So wurden die Ehrenamtlichen im vergangenen Herbst nach Hameln beordert, um mit ihrer Fachkompetenz bei der Unterbringung von geflohenenen Menschen zu unterstützen. In der Einrichtung in Beienrode übernahmen sie zeitweilig die Essensausgabe.

Wichtig ist dem DRK die Kooperation mit anderen Hilfsorganisationen und weiteren Freiwilligen vor Ort. „Wir arbeiten zum Beispiel eng mit dem Verein Willkommen in Lehre zusammen“, sagt Thomas Schiewe.

Die Helfer bringen für ihren Einsatz viel Freizeit auf. „Das Miteinander in der Gruppe ist mir besonders wichtig“, sagt Marie-Luise Gödecke, die sich besonders über strahlende Kinderaugen freut.

Spenden wie Kleidung und Fahrräder werden jeden ersten Freitag im Monat von 16 bis 18 Uhr am Feuerwehrhaus Lehre angenommen.

joe

Einsatz verdient Respekt!

ein Kommentar von Jörn Graue

Das ist wahrlich keine Selbstverständlichkeit. Wenn ihre Hilfe gebraucht wird, zögern die Ehrenamtlichen von DRK, Freiwilliger Feuerwehr THW und anderen Hilfsorganisationen nicht lange. Sie sind sofort zur Stelle und packen an. Ganz klar, dass sie auch in der Flüchtlingshilfe immer vorne mit dabei sind – ehrenamtlich in der Freizeit, zusätzlich zu Beruf und Familie. So viel Engagement, das es immer auch notwendig macht, persönliche Belange zurückzustellen, erfordert Respekt und Anerkennung.

Aber gerade dieser selbstlose Einsatz für Menschen, die unsere Hilfe brauchen, zeichnet ein Gemeinwesen aus. Ohne die vielen Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe und an vielen anderen Stellen wäre das Land ärmer.

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