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Velpke/Lehre Lebensretterin: Sandra Pobloth spendet Stammzellen
Wolfsburg Velpke/Lehre Lebensretterin: Sandra Pobloth spendet Stammzellen
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00:17 02.08.2018
Engagiert: Die Velpkerin Sandra Pobloth hat Stammzellen für eine Leukämiepatientin gespendet. Die Entnahme dauert dreieinhalb Stunden. Quelle: Privat
Velpke

Ist Sandra Pobloth eine Lebensretterin? Das weiß die 36-jährige Velpkerin noch nicht. Sie hat zwar vor einigen Tagen Stammzellen für eine leukämiekranke Frau gespendet – „wie es der Patientin geht, erfahre ich aber nach drei Monaten“, sagt sie. „Aber ich habe schon jetzt Gänsehaut und ein unbeschreibliches Glücksgefühl.

„Einfach so“ typisieren lassen

Dabei fing alles so unspektakulär an: Sie habe sich vor viereinhalb Jahren „einfach so“ bei der DKMS (früher Deutsche Knochenmarkspenderdatei) als Spenderin typisieren lassen. „Nach drei Monaten habe ich meine Spenderkarte bekommen und nichts mehr gehört“, berichtet die Mitarbeiterin der Velpker Kita „Kleine Strolche“. Dann ging es Schlag auf Schlag: Ende Februar habe sich die DKMS gemeldet und um eine Blutanalyse gebeten – „ich ging zum Hausarzt und habe die Ergebnisse zur DKMS gemailt“, so die Velpkerin. Nach weiteren Tests stand fest: Sie ist als Stammzellenspenderin für eine Leukämiepatientin geeignet. „Wenn man das hört, kriegt man schon eine Gänsehaut.“

Stammzellenspenderin: Sandra Pobloth zeigt ihre Spenderkarte. Jetzt will sie andere dazu bewegen, sich ebenfalls typisieren zu lassen. Quelle: Boris Baschin

Dann der Rückschlag: Der Patientin geht es nicht gut, die Spende wird auf Eis gelegt. Anfang Juni wird es ernst: „Ich musste zur Voruntersuchung nach Dresden – alles war innerhalb einer Stunde von der DKMS organisiert“, berichtet die Velpkerin. Sie bekommt Medikamente mit nach Hause, um ihr Blut auf die Spende vorzubereiten. Einige Wochen später reist sie wieder nach Dresden, direkt in die Entnahmeklinik. „Nach dreieinhalb Stunden an der Stammzellen-Entnahmemaschine war alles vorbei“, sagt Pobloth.

Jemanden ein Leben 2.0 schenken

Jetzt hofft sie, dass die Transplantation erfolgreich war. „Man macht sich schon Gedanken über den Zustand des anderen. Aber wenn ich daran denke, dass ich einem anderen Menschen damit ein Leben 2.0 schenken kann, macht mich das stolz.“ Ein dickes Lob zollt sie ihren Ärzten und ihrem Arbeitgeber: „Die haben toll mitgespielt.“ Jetzt möchte sie andere Menschen motivieren, sich ebenfalls typisieren zu lassen – „mein Freund hat es jetzt auch getan...“

Von Carsten Bischof

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