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Kritik: Rettungsdienst braucht zu lange nach Velpke

Rümmer Kritik: Rettungsdienst braucht zu lange nach Velpke

Rümmer. Im Notfall sollte innerhalb von 15 Minuten nach Absetzen des Notrufes ein Rettungsdienst vor Ort sein. So sieht es das niedersächsische Rettungsdienstgesetz vor. Ist das auch für die Samtgemeinde Velpke gewährleistet?

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Problem: Der Rettungsdienst braucht viel zu lange nach Velpke. Die Idee: Das alte Feuerwehrhaus in Groß Twülpstedt könnte als Rettungswache dienen.

Quelle: Archiv

Ratsherr Rolf Senger bezweifelte das jetzt auf der Gemeinderatssitzung. Schon mehrmals habe er mitbekommen, dass der Rettungsdienst länger als 20 Minuten gebraucht habe. Auch der Erste Samtgemeinderat Rüdiger Fricke sieht Handlungsbedarf: „Königslutter, Schöningen und Wendhausen haben eigene Rettungswachen, aber wir sind an Wolfsburg und Oebisfelde angeschlossen. Da muss irgendwas passieren, ich bin da dran.“ Er wolle das Thema in der nächsten Besprechung der Hauptverwaltungsbeamten ansprechen.

Gemeindebürgermeisterin Heike Teuber regte an, das frei werdende Groß Twülpstedter Feuerwehrgerätehaus zur Rettungswache mit stationiertem Rettungswagen umzufunktionieren.

Rolf Sengers Idee, in den Feuerwehrgerätehäusern Defibrillatoren zu installieren, die im Notfall von Feuerwehrleuten herausgegeben und bedient werden sollten, war im Feuerwehr- und Verwaltungsausschuss Ende letzten Jahres abgelehnt worden. Begründung: Dies sei nicht vorrangige Aufgabe der Freiwilligen Feuerwehren, die ohnehin schon mit Mitgliederschwund zu kämpfen hätten. Diese Aufgabe sei ihnen nicht zumutbar.

Im Landkreis war auf WAZ-Nachfrage niemand befugt, verbindliche Auskunft zu diesem Thema zu geben. Ein Mitarbeiter konnte sich aber nur schwer vorstellen, dass der Rettungsdienst gleich mehrmals so lange gebraucht haben soll: „Das leistet sich niemand, dann kommt der Hubschrauber.“

iks

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