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Klares Ziel: Barrierefreiheit für Gehwege

Mobilität Klares Ziel: Barrierefreiheit für Gehwege

Hohe Bordkanten stellen für Menschen im Rollstuhl oder mit einem Rollator ein gewaltiges Hindernis dar. Die Kreisverkehrswacht Helmstedt macht sich für flächendeckende Barrierefreiheit auf Fuß- und Radwegen stark.

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Einmündung Neuhäuser Straße/Hauptstraße in Danndorf: Die Verkehrsinsel stellt für Menschen im Rollstuhl oder mit Rollator ein kaum zu überwindendes Hindernis dar.
 

Quelle: Fotos: privat

Samtgemeinde Velpke.  Nicht oder nur unzureichend abgesenkte Bordsteine sind insbesondere für Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, ein großes Problem. Darauf weist Achim Klaffehn, Ehrenvorsitzender der Kreisverkehrswacht Helmstedt, am Beispiel der Einmündung Neuhäuser Straße/Hauptstraße in Danndorf hin. Er plädiert für barrierefreie Gehwege.

In der Mitte der Einmündung befindet sich eine Verkehrsinsel und gegenüber ein Gehweg ohne Bordsteinabsenkung. „Wenn man hier queren möchte, um das neue Wohngebiet oder die Bushaltestelle auf der anderen Seite zu erreichen, muss man gut zu Fuß sein, um die Insel zu überwinden und auf den Gehweg zu gelangen. Der Verkehrsraum ist auf ein solches Ansinnen offensichtlich nicht ausgelegt“, beklagt Klaffehn. Als Rollstuhlfahrer weiß er um die Probleme, denen sich Menschen mit einem Handicap mitunter im öffentlichen Verkehrsraum gegenüber sehen.

Dazu gehören aus Sicht von Klaffehn Querungshilfen, die entweder gar nicht oder nicht auf die vorgegebene Höhe von drei Zentimetern abgesenkt sind. „Da kann man sich schon mal die Fußstützen des Rollstuhls abreißen“, sagt Klaffehn. Ansonsten seien Fußwege nach seiner Beobachtung häufig zu schmal. So sei eine Breite von 50 Zentimetern auch für Fußgänger zu wenig. Kompliziert wird es, wenn Verkehrszeichen oder Ampelmasten den Platz auf dem Fußweg noch weiter verringern.

Achim Klaffehn spricht sich für grundsätzlich barrierefrei gestaltete Gehwege aus und beruft sich auf eine entsprechende Initiative von CDU und Grünen in Gifhorn. Eine solche Lösung auch im Landkreis Helmstedt würde nicht nur Radfahrern und Rollstuhlfahrern, sondern auch Menschen mit Rollatoren, Kinderwagen, Trolleys oder Tretrollern entgegenkommen, ist Klaffehn überzeugt.

Von der Redaktion

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