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Kita-Neubau würde über 2,7 Millionen Euro kosten

Lehre-Essenrode Kita-Neubau würde über 2,7 Millionen Euro kosten

Essenrode . Die Kita in Essenrode muss dringend saniert werden. Laut Gutachten sei ein Neubau für über 2,7 Millionen Euro die einfachste Lösung. Am Dienstagabend stellte die Ingenieurin im Jugend- und Sozialausschuss der Gemeinde ihre Ergebnisse vor.

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Sanieren oder neu bauen? Die Kita in Essenrode stellt die Politik vor eine schwierige Frage.

Quelle: Sebastian Bisch (Archiv)

Größtes Problem: „Die Kita steht genau auf einer Ton-Linse, diese hat in Verbindung mit Wasser den Boden in Bewegung gebracht“, so Gutachterin Ilka Meyer (Planungsbüro A+I). Dies habe vor allem den Anbau in Mitleidenschaft gezogen. Meyer stellte vier mögliche Varianten vor: (Teil-)Sanierungen mit und ohne Anbau sowie Neubau. Kosten konnte sie allerdings nur für den Neubau nennen: 2,7 Millionen Euro!

Für die Kostenschätzung einer Sanierung seien zunächst noch „tiefgreifendere Untersuchungen der Bausubstanz“ notwendig, so Meyer. Selbst dann sei aber nicht auszuschließen, dass während der Arbeiten weitere Mängel auftauchten - die die Kosten in die Höhe treiben könnten. „Sie müssen sich jetzt überlegen, was Sie wollen: eine kostengünstige Minimalvariante, nur um den absackenden Neubau zu retten, oder die Umsetzung eines pädagogischen Konzeptes“, brachte es Meyers Kollege und Ingenieur Harry Ungeheuer den Punkt. Denn in den beengten Räumen in den ehemaligen Wohnhäusern, mit mangelhaftem Brandschutz, Sanitärbereich und Heizungsanlage sei eine gute Betreuung seiner Meinung nach kaum möglich.

Doch mit genau dieser Entscheidung tat sich der Ausschuss schwer und sprach zunächst keine Empfehlung aus. „Ich wünsche mir nur, dass zeitnah etwas getan wird, weil wir merken, dass wir langsam den Berg runterrutschen. Dabei haben wir gar keine hohen Ansprüche, wollen einfach nur vernünftige Gruppenräume“, so Kita-Leiterin Sabine Günther.

Gemeinderats-Mitglied Michael Fitzke (UWG) erkundigte sich in diesem Zusammenhang, ob man im Zweifel auch die Räume der Grundschule für die Kita nutzen könnte. Generell machbar sei dies, bestätigte Gemeindebürgermeister Klaus Westphal.

kau

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