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Kita-Neubau in Lehre steht in den Startlöchern

Ausschuss beriet über bauliche Details Kita-Neubau in Lehre steht in den Startlöchern

Der Kita-Neubau dürfte für viele Bau-Ausschuss-Mitglieder eine Herzensangelegenheit sein. Mit Sachlichkeit und Sorgfalt widmete sich das Gremium noch offenen Planungsfragen. Die Gemeinde Lehre möchte zügig den Bauantrag stellen.

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Tempo ist angesagt: Die Gemeinde möchte zügig mit dem Neubau der Kita nahe der Grundschule in Lehre beginnen.

Quelle: Archiv

Lehre. Auf der Freifläche zwischen Eitelbrot- und Campenstraße nahe der Grundschule in Lehre soll eine neue Kindertagesstätte mit drei Krippen- und zwei Regelgruppen entstehen. Der Bau- und Planungsausschuss der Gemeinde Lehre befasste sich in seiner Sitzung am Dienstagabend mit den Details. Dazu zählten die Ausrichtung des Gebäudes nach Norden und die Anzahl von Parkplätzen.

Um den 2,7 Millionen Euro teuren Neubau im kommenden Jahr zügig realisieren zu können, drückt die Gemeinde aufs Tempo. „Wir möchten möglichst in der kommenden Woche den Bauantrag beim Landkreis Helmstedt einreichen“, sagte Bauamtsleiter Marco Schulz. Im Vorfeld hatte der Ausschuss vorgeschlagen, den gesamten Gebäudekomplex, der auch über eine Bibliothek verfügen soll, nach Norden auszurichten. Der Grund: „Es entsteht mehr Platz zwischen der Grundschule und dem geplanten Neubau für spätere Erweiterungen“, sagte Vorsitzender Helmut Bauwe (CDU). Dem Vorschlag war die Verwaltung gefolgt.

Laut Marco Schulz sind an der Zufahrt Campenstraße 15 und weitere 25 Parkplätze am Gebäude selbst vorgesehen. Die Gesamtzahl ist aus Sicht von Dr. Ommo Ommen (UWG) „überdimensioniert“. Schulz verwies darauf, dass 23 Mitarbeiterparkplätze für die neue Kita nötig seien. Heinrich Köther (CDU) sprach sich für eine Ausleuchtung des Zuweges mit LED-Lampen aus.

Das Dach auf den Gruppenräumen soll leicht geneigt sein und die Entwässerung teils über Fallrohre, die im Gebäudeinneren liegen, erfolgen. „Wir müssen sehen, dass wir das Wasser vom Gebäude wegkriegen“, wendete Helmut Bauwe ein. Reinhard Bauch von der Verwaltung betonte, dass 1200 Quadratmeter Dachfläche entwässert werden müssten und die Dachneigung auch der Optik des Gebäudes geschuldet sei.

Einstimmig empfahl der Ausschuss den Satzungsbeschluss für die Aufstellung des Bebauungsplans „Bockshornberg III“ in Groß Brunsrode.

Von Jörn Graue

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