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Kita-Kostenausgleich sorgt für Diskussionen

Velpke Kita-Kostenausgleich sorgt für Diskussionen

Weil in der Samtgemeinde Velpke die einzelnen Gemeinden Träger der Kindertagesstätten sind, hat die Verwaltung einiges damit zu tun, einen Kostenausgleich für „gemeindefremde“ Kinder zu berechnen – weil zum Beispiel Wahrstedter die Kita in Bahrdorf oder Velpker die in Grafhorst nutzen. Die Gemeinde Velpke zahlt dabei drauf.

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Kindergarten Krümelkiste: Der Kostenausgleich in den Kitas sorgt für Diskussionen.

Quelle: Britta Schulze

Velpke. Über den Kostenausgleich für „gemeindefremde Kinder“ in den fünf Kitas der Samtgemeinde Velpke diskutierte der Sozialausschusses der Gemeinde Velpke. Das Problem: Bahrdorf, Danndorf, Grafhorst und Groß Twülpstedt erhalten Geld, Velpke zahlt – mindestens bis die geplante neue Kita mit zwei Krippen- und zwei Kita-Gruppen 2018 fertig ist.

Pro Monat werden 6712,50 Euro fällig, weil viele Kinder aus Meinkot, Wahrstedt und Velpke Kitas der anderen Gemeinden besuchen. Ausschuss-Vorsitzender Roland Sahr (CDU) findet es „eigentümlich, dass ausgerechnet hier ein Ausgleich gefordert wird“. Die Gemeinde Velpke habe kein finanzielles Problem, beteilige sich aber an der Konsolidierung. „Und jetzt sollen wir den Kürzeren ziehen?“ Mit der SPD ist sich die CDU Velpke einig, dass eine Übernahme der Kita-Trägerschaft durch die Samtgemeinde gut wäre. Die Vorlage wurde mit Ergänzungen in die Fraktionen zurückgereicht.

Ein großes Lob sprach Sahr Rüdiger Fricke für die Vereinbarung mit dem Landkreis über die Aufgaben der Jugendhilfe aus – Finanzhilfen gibt’s künftig sowohl für Betriebskosten als auch für Investitionen.

Das „Zu-Hause-Heizkraftwerk“ von „Lichtblick“ in der Kita Velpke wird durch eine Gastherme ersetzt.

Von Andrea Müller-Kudelka

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